Die Rail Cargo Group (RCG) ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Terminal Sona in der Nähe von Verona eingegangen: Auf Basis eines abgeschlossenen Zehnjahresvertrages mit dem norditalienischen Umschlagplatz will die ÖBB-Güterverkehrstochter die Zahl ihrer Transporte aufstocken und die Position in der Region stärken.
Ziel der strategischen Kooperation ist es, den Standort Sona als intermodalen Hub für Verkehre von und nach Süd-, Nord- und Osteuropa zu etablieren. Von hier aus können bis zu 30 Rundläufe pro Woche starten. Rund 30 Mitarbeitende sind vor Ort beschäftigt.
Zurzeit verfügt der Terminal Sona über zwei Einfahr- und Ausfahrgleise sowie vier Verladegleise mit einer Länge von jeweils 600 Metern. Insgesamt bietet das Areal rund 110.000 m² Fläche für Containerumschlag und intermodale Logistikprozesse.
Bereits heute ist Sona in mehrere hochfrequente TransFER Verbindungen der RCG eingebunden. Mit dem TransFER Vienna–Verona schafft das Schienengüterverkehrsunternehmen eine direkte Verbindung vom Terminal Wien Süd nach Norditalien – mit zwei wöchentlichen Rundläufen.
Der TransFER Verona–Hannover verbindet Norditalien direkt mit dem Terminal Hannover-Leinetor – mit vier Rundläufen pro Woche. Mit dem TransFER Verona–Wuppertal steht eine Nonstop-Verbindung zwischen dem Terminal Sona und dem DUSS-Terminal Wuppertal-Langerfeld zur Verfügung – mit sechs Rundläufen pro Woche.
Perspektivisch ist in Sona eine deutliche Kapazitätssteigerung geplant: Bis 2028 sollen die Umschlagmöglichkeiten schrittweise erweitert und der Terminal zu einem bedeutenden Distributionszentrum ausgebaut werden.
Bereits heute laufen die Vorbereitungen für neue Projekte, die zusätzliche Verbindungen und Verkehre bringen sollen. Für 2026 sind weitere Rundläufe vorgesehen – mit einem spürbaren Anstieg des Verkehrsaufkommens am Standort.
