DUSS-Terminal Ulm: 148 Mio. EUR für neues KV-Verlademodul

Insgesamt sechs Portalkrane – drei davon automatisiert – ermöglichen künftig das Umladen der Ladeeinheiten von Lkw auf Züge und umgekehrt.

DUSS-Terminal Ulm: 148 Mio. EUR für neues KV-Verlademodul Bild: DUSS-Terminal Ulm

Für mehr Güterverkehr auf der Schiene erweitert die DB InfraGO das Umschlagterminal Ulm-Dornstadt um ein zweites Modul. Damit verdoppelt sich bis 2028 die Kapazität für den Güterumschlag zwischen Straße und Schiene. Durch moderne Technologien wird die Verladung von Waren erstmals vollständig automatisiert und noch effizienter ablaufen.

Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur DB AG: „Mit dem Ausbau des Terminals in Dornstadt schaffen wir mehr Verladekapazität und verlagern Güterverkehr von der Straße auf die Schiene. 22,4 Mio. Lkw-Kilometer sowie 16.700 Tonnen CO2 pro Jahr können so eingespart werden. Zum Vergleich: Es braucht fast 1.300 Hektar Wald, um diese Menge CO2 binnen eines Jahres aus der Atmosphäre zu binden.”

In dem bestehenden Terminal in Ulm- Dornstadt verarbeitet die Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH aktuell jährlich bis zu 120.000 Ladeeinheiten. Durch den Ausbau erhöht sich die Kapazität künftig auf bis zu 300.000 Ladeeinheiten pro Jahr. Künftig sorgen vier Gleise für lange Güterzüge und drei Portalkrane für einen hohen Auslastungsgrad.

Das KV-Terminal verbindet die Wirtschaftsregion Ulm mit den norddeutschen Seehäfen sowie dem Umschlagort Maschen. Innerhalb des neuen Moduls bewegen sich die Krane ohne Personen im Kranführerstand. Über sogenannte Fernsteuerstände kann die neue Anlage im Bedarfsfall auch mit Hilfe von Videounterstützung aus dem neuen Dispositionsgebäude heraus gesteuert werden.

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