Erste 80 Fuß-Wagen aus der Produktion von Innoway Trieste

Das Gemeinschaftsunternehmen von Innofreight und MSC fördert den Industriestandort Triest sowie den Green Deal in Europa.

Erste 80 Fuß-Wagen aus der Produktion von Innoway Trieste Bild: Innocube

Am 2. Juli verließen die ersten neu produzierten 80 Fuß-InnoWaggons den Produktionsstandort von Innoway in Triest. Über 300 Gäste – darunter Mitarbeiter, internationale Kunden, politische Vertreter und Branchenführer – kamen zusammen, um die symbolische Übergabe an Yellow2Rail und Papierholz Austria zu feiern.

Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird das Innoway-Werk in Triest jährlich über 1.000 Leichtbauwagen und bis zu 3.000 hochmoderne Drehgestelle produzieren. Das soll wesentlich zur Modernisierung des europäischen Schienengüterverkehrs, zur Verringerung der Emissionen und zur Verlagerung der Transporte von der Straße auf die Schiene beitragen.

Hinter Innoway Trieste steht eine industrielle Allianz aus dem Schienenlogistiker Innofreight und der MSC Mediterranean Shipping Company. Die beiden Unternehmen haben ihre Kräfte gebündelt, um einen hochmodernen Produktionsstandort für den europäischen Schienengüterverkehr zu schaffen. Ihre gemeinsame Vision sind moderne, nachhaltige Transportlösungen, die der wachsenden Nachfrage nach effizienter, emissionsarmer Logistik gerecht werden.

Gemeinsam wollen sie das historische Schiffsmotorenwerk von Wartsila in Triest zu einen modernen Produktionsstandort für den Schienengüterverkehr entwickeln. Mit dem Engagement der beiden Branchenführer werden rund 260 qualifizierte Arbeitsplätze in der Region gesichert. Derzeit sind rund 50 Beschäftigte vor Ort tätig.

Die strategische Lage des Werks an der Adria verbindet die Häfen des Südens mit den Binnenmärkten entlang des Baltisch-Adriatischen Korridors, stärkt die europäischen Lieferketten und reduziert die Emissionen. „Gemeinsam bauen wir nicht nur Waggons, sondern auch die nachhaltige Zukunft Europas. Triest stärkt die industrielle Basis des Kontinents und beschleunigt den Übergang zu einer grünen Logistik“, so die beiden Geschäftsführer Andrea Castino und Johann Gruber unisono.

www.msc.com

www.innofreight.com

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