80 Mio. EUR: E-Lkw-Förderung geht in die nächste Runde

Zwischen Jänner und Juni 2025 wurden in Österreich knapp 2.500 E-Trucks neu für den Verkehr zugelassen.

80 Mio. EUR: E-Lkw-Förderung geht in die nächste Runde Bild: BMIMI - Holzer / Mobilitätsminister Peter Hanke mit einer Mitarbeiterin der MA48.

Mobilitätsminister Peter Hanke hat den Startschuss für die nächste Förderung zur Anschaffung von E-Lkw (N1, N2 + N3) und deren Ladeinfrastruktur gegeben. Im Rahmen des E-Mobilitätsprogramms „eMove Austria“ stehen dafür im Jahr 2025 über 80 Mio. EUR bereit. „Wir investieren massiv in den Umstieg auf emissionsfreien Verkehr – jeder EUR unseres Programms ‚eMove Austria‘ fließt 1 zu 1 in die Mobilitätswende“, so Peter Hanke.

Beim Programmschwerpunkt „eTruck“ werden bei der Anschaffung 60 Prozent des Aufpreises von einem konventionellen Verbrenner-Lkw zu einem E-Lkw sowie 40 Prozent der dazugehörigen Ladeinfrastruktur gefördert. Die Förderung kann seit dem 9. Juli beantragt werden, die Förderzusagen folgen im November.

Laut Österreichs Leitstelle für Elektromobilität (OLÉ) sind die Neuzulassungen von E-Lkw (N1, N2, N3 & Sattelzüge) im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zu den Vorjahren massiv angestiegen. Während im ersten Halbjahr 2022 noch 1.000 E-Lkw zugelassen wurden, waren es zwischen Jänner und Juni 2025 bereits knapp 2.500 – damit sind heute bereits fast 16.000 E-Lkw auf Österreichs Straßen unterwegs.

Zu den bisherigen Fördernehmern zählt auch die für die Abfallwirtschaft zuständige MA48 der Stadt Wien. Hier wurden bereits in der Vergangenheit mit Bundesfördermitteln E-Müllsammelfahrzeuge angeschafft. Die Stadt Wien hat sich vorgenommen, bis 2040 ihren gesamten Fuhrpark zu dekarbonisieren.

www.bmimi.gv.at

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