Die neue, 230 Meter lange Kaje im Bremer Kalihafen ist genau ein Jahr nach dem ersten Rammschlag fertiggestellt. Sie wurde gestern offiziell eröffnet. Damit ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für den Industriehafen erfolgreich abgeschlossen.
„Dass dieses Projekt punktgenau und ohne Kostenüberschreitung realisiert werden konnte, ist das Ergebnis hervorragender Planung, enger Abstimmung und verlässlicher Zusammenarbeit zwischen bremenports, den beteiligten Bauunternehmen und den hier ansässigen Betrieben“, erklärte die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Kristina Vogt, bei der Eröffnung.
Insgesamt wurden 6,65 Mio. EUR in die neue Kaje investiert – rund ein Drittel davon tragen die beiden ansässigen Unternehmen Friedrich Tiemann GmbH & Co. KG und Diersch & Schröder GmbH & Co. KG, die sich aktiv an der Finanzierung beteiligt haben.
Krisitna Vogt: „Das ist ein starkes Signal des Vertrauens in den Standort und ein Beispiel gelebter Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Wirtschaft. Beide Seiten profitieren davon: Die Unternehmen erhalten eine moderne, zukunftsfähige Infrastruktur – und Bremen stärkt seinen Hafen als industriellen Kern der Stadt.“
Die neue Kaje liegt 13,5 Meter vor der alten und wurde mit 825 Tonnen Spundwandstahl und rund 100 Rückverankerungspfählen von bis zu 30 Metern Länge im Hafenboden verankert. Aufgefüllt wurde der Streifen zwischen der alten und neuen Wasserkante, der Bremens Landfläche um gut 3.100 m² vergrößert, mit 22.000 m³ Sand.
Dieter Kanning (Friedrich Tiemann GmbH & Co. KG) und Ian Petri (Diersch & Schröder GmbH & Co. KG) betonten die strategische Bedeutung der neuen Infrastruktur: „Die neue Kaje schafft für uns die Voraussetzungen, künftig noch mehr Güter über das Wasser zu bewegen und so Transportwege zu verkürzen, die Umwelt zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Bremen zu sichern.“
