Die Lebensmittelhandelskette Spar hat eine neue Leergut- und Instandhaltungshalle in der Maria Saal (Kärnten) eröffnet. Mit einer Investition von rund 14 Mio. EUR wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die österreichweite Einführung des Einwegpfandsystems seit 1. Jänner 2025 optimal umzusetzen.
„Damit setzen wir ein klares Zeichen für Kärnten und unsere Zentrale in Maria Saal. Wir investieren gezielt in moderne Strukturen, um unseren Standort und die Arbeitsplätze langfristig abzusichern und gleichzeitig bestmöglich auf zukünftige Anforderungen vorbereitet zu sein“, erklärt Paul Bacher, Geschäftsführer von Spar Kärnten und Osttirol.
Die neue Halle bietet auf 3.600 m² fast dreimal so viel Fläche wie bisher und ist speziell auf die effiziente Verarbeitung von Einweg- und Mehrweggebinden ausgerichtet. Sie ermöglicht eine schnelle und reibungslose Abwicklung der Rücksendungen aus allen Spar-, Eurospar- und Interspar-Märkten in Kärnten und Osttirol.
Ausgestattet mit acht Anliefer- und Abholtoren sowie zwei leistungsstarken Pressen werden in der Halle nicht nur Pfandgebinde, sondern auch Kartonagen und Folien abgewickelt. Rund 25 Beschäftigte stellen im Schichtbetrieb einen reibungslosen Ablauf sicher. Zudem werden Altbatterien und Altspeiseöl zwischengelagert. Transporthilfsmittel wie Paletten können nun im Innenbereich gelagert werden, was die Qualität erhöht.
Der Neubau wird über moderne Luftwärmepumpen beheizt. Eine zusätzliche Trafostation sichert die Energieversorgung für künftige Anforderungen ab. Parallel zur Halle wurde eine Betriebstankstelle für die Betankung des firmeneigenen Fuhrparks mit HVO installiert. HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) ist ein biobasierter Treibstoff aus gebrauchten Speiseölen und pflanzlichen Reststoffen. Spar setzt diesen umweltfreundlichen Treibstoff erfolgreich in der Lkw-Flotte in Kärnten und Osttirol ein und spart damit jährlich rund 1.700 Tonnen CO₂.
Neben der Leergut-Halle entstand eine 700 m² große Instandhaltungshalle mit eigener Lkw-Werkstatt und Waschstraße. Eine neue, zweite Einfahrt im Norden des Betriebsgeländes sowie ein Lkw-Warteplatz verbessern künftig den Verkehrsfluss und die Sicherheit. Zudem sorgt eine neue Mauer entlang der Grundstücksgrenze für Hochwasserschutz.
