„Dreh und Drink“: Sommer wird zur Bewährungsprobe

Die angespannte geopolitische Lage rund um die Straße von Hormus hat direkte Auswirkungen auf die Produktion.

„Dreh und Drink“: Sommer wird zur Bewährungsprobe Bild: Florence Stoiber

Durch die Schließung einer der wichtigsten globalen Handelsrouten ist die Versorgung mit dem Verpackungsrohstoff LDPE für die Herstellung des Kindergetränks „Dreh und Trink“ massiv beeinträchtigt. „Wenn sich die Situation nicht rasch entspannt, könnten im Sommer Produkte im Regal fehlen“, warnt Mag. Kurt Hofer, Geschäftsführer der Klosterquell Hofer GmbH.

Der Unternehmer beobachtet derzeit eine dramatische Entwicklung an den Rohstoffmärkten: Die Preise für Polyethylen, das für die Produktion der charakteristischen Beutel benötigt wird, haben sich innerhalb kürzester Zeit verdoppelt.

„Wir erleben aktuell eine unvorhersehbare Mehrbelastung, die uns stärker trifft als die Corona-Pandemie“, so Kurt Hofer. Kurzfristig könne die Produktion noch stabil gehalten werden. Doch die kommenden Monate seien kritisch.

Die Klosterquell Hofer GmbH mit Sitz in Gutenstein (NÖ) ist seit über 50 Jahren Hersteller von „Dreh und Drink“. Das Kindergetränk wird in über 30 Ländern weltweit vertrieben. Der Produzent fordert rasche Maßnahmen zur Stabilisierung der globalen Lieferketten sowie politische Initiativen zur Entspannung der Lage im Nahen Osten.

www.klosterquell.com

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