A9-Ausbau südlich von Graz nimmt Fahrt auf

Der Auftrag an die Asfinag im Wert von voraussichtlich 120 – 130 Mio. EUR umfasst den Bau einer dritten Spur.

A9-Ausbau südlich von Graz nimmt Fahrt auf Bild: ÖBB-ChrisZenz

Der Ausbau der Pyhrnautobahn (A9) südlich von Graz nimmt Fahrt auf. Am Montag hat die Asfinag vom Verkehrsministerium den offiziellen Auftrag zur Durchführung von Bauarbeiten erhalten. Das bestätigt Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH, in einem Interview mit dem ORF Steiermark.

Aktuell verläuft der über 12 Kilometer lange Streckenabschnitt der Pyhrnautobahn zwischen dem Knoten Graz-West und der Anschlussstelle Wildon zweispurig. Der Baustart ist für 2031 geplant. Ab 2033 oder Anfang 2034 könnten die ersten Fahrzeuge über den dritten Fahrstreifen rollen, wie die Asfinag auf Anfrage der Österreichischen Verkehrszeitung mitteilt.

Mittels UVP-Feststellungsverfahren wird zudem geprüft, ob für den Abschnitt eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Die Asfinag geht davon aus, dass dies nicht der Fall ist. Parallel dazu müssen rund 600 Grundstücke bei 140 Grundstücksbesitzern eingelöst werden. 

Die Zahl der Unternehmen, die sich entlang der Pyhrnautobahn angesiedelt haben, ist in den letzten Jahren gestiegen. Die Verbreiterung der A9 wird daher seit langem von Wirtschaftstreibenden gefordert. Das sei bedeutend für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

„Der Abschnitt zwischen Knoten Graz-West und Anschlussstelle Wildon hat derzeit ein Verkehrsaufkommen von 78.000 Fahrzeugen. Wir haben mehrere Varianten untersucht, und die beste Variante ist die Zulegung einer dritten Fahrspur. Wir halten das für notwendig und auch im Sinne der Verkehrssicherheit für angebracht“. stellt Alexander Walcher klar.

www.asfinag.at