Zukunftsfähige Binnenhäfen für eine resiliente Industrie

Fällt das integrierte Logistiksystem Wasserstraße aus, geraten die Wirtschaft und die Versorgungssicherheit in Gefahr.

Zukunftsfähige Binnenhäfen für eine resiliente Industrie Bild: HGK / Der HGK-Vorstand mit CEO Steffen Bauer (l.), CFO Susanne Pietsch und COO Dr. Jens-Albert Oppel (r.) empfing NRW-Minister Oliver Krischer auf dem Terminal in Köln-Niehl.

Bei einem Besuch im HGK-Containerterminal Köln‑Niehl informierte sich der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Oliver Krischer, über die aktuellen Herausforderungen der Binnenhäfen und die Bedeutung des Rheinkorridors als logistisches Rückgrat der Industrie in Nordrhein‑Westfalen und Deutschland. Mit HGK-CEO Steffen Bauer, CFO Susanne Pietsch und COO Dr. Jens-Albert Oppel war er sich einig: Häfen sichern die Supply Chains, Wertschöpfung und Hunderttausende Arbeitsplätze.

Oliver Krischer betonte die zentrale Bedeutung des Systems Wasserstraße für Wirtschaft und Versorgungssicherheit in NRW. Es wurde deutlich, dass sich die Herausforderungen nicht nur auf infrastrukturelle Engpässe beschränken. Auch die neuen Anforderungen durch Energiewende, Kreislaufwirtschaft und veränderte Transportströme verlangen eine klare strategische Ausrichtung.

HGK-CEO Steffen Bauer unterstrich die Bedeutung moderner Binnenhäfen für industrielle Entwicklung, neue Ansiedlungen und nachhaltige Logistikketten: „Ohne leistungsfähige Wasserstraßen und zukunftsfähige Binnenhäfen gibt es keine resiliente Industrie. Als multimodale Logistikdrehscheiben sind die Binnenhäfen die Grundlage für die Ansiedlung neuer Verlader, für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Dafür brauchen wir die Unterstützung von Bund und Land – vielleicht auch als Türöffner in Brüssel.“

Energiewende, Kreislaufwirtschaft, neue Logistikketten und wachsende Anforderungen im Bereich Schwerlasttransporte erforderten hohe Investitionen in Infrastruktur und Technik. Gleichzeitig belaste die anhaltende Unterfinanzierung der Wasserstraße – von Fahrrinnen über Hafenbecken bis hin zu Gleisanschlüssen – die Leistungsfähigkeit der Häfen, so Steffen Bauer.

www.hgk.de

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