2025 erwirtschaftete die BMW Group in Österreich mit 5.600 Mitarbeitenden einen Umsatz von 9,67 Mrd. EUR – ein Plus von knapp 500 Mio. EUR oder über 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und eine neue Rekordmarke. Ausschlaggebend dafür waren laut Unternehmen vor allem hohe Zulassungszahlen auf dem Heimatmarkt sowie in der gesamten Region Zentral- und Südosteuropa.
Eine Schlüsselrolle innerhalb des Konzerns spielt das Werk Steyr – weltweit größter Produktionsstandort für BMW‑Antriebe. 2025 liefen dort etwas mehr als 1,2 Mio. Motoren vom Band, um 2 Prozent mehr als im Jahr davor.
„Durch das leichte Absatzplus der BMW Group weltweit konnten wir auch die Motorenproduktion in Steyr leicht steigern. Ein besonderes Highlight 2025 war, dass wir ab Sommer erstmals E-Motoren für den BMW iX3, das erste Modell der Neuen Klasse, für das Fahrzeugwerk in Debrecen geliefert haben“, berichtet Harald Gottsche, Geschäftsführer der BMW Motoren GmbH.
Im letzten Sommer startete in Steyr zudem die Serienfertigung neuer Elektro‑Motoren. Nach einer Investition von 1 Mrd. EUR will man künftig jedes Jahr mehr als 100.000 Stück davon herstellen.
Noch heuer wird eine zweite Linie für die E-Motorenproduktion in den Serienbetrieb gehen, wodurch die Stückzahlen weiter deutlich steigen werden. Damit trägt das Werk in Steyr maßgeblich zum Hochlauf des BMW iX3 bei.
Neben dem Ausbau der Elektromobilität arbeitet BMW in Steyr auch an der Industrialisierung eines Wasserstoff‑Brennstoffzellensystems. Die Produktion soll 2028 beginnen. Dafür kündigte Alexander Bamberger, Geschäftsführer der BMW Austria GmbH, zusätzliche Investitionen in Höhe von rund 50 Mio. EUR an.
Das BMW Group Werk Steyr ist nicht nur der einzige Produktionsstandort eines Premiumherstellers in Österreich: Mit rund 4,45 Mrd. EUR Umsatz war es auch für über ein Viertel des Produktionsvolumens der heimischen Fahrzeugindustrie 2025 verantwortlich – das Gesamtvolumen betrug 16,6 Mrd. EUR.
