Swarovski zückt erneut den Sparstift in Wattens

Erhebliche Unterauslastung in der Unternehmenszentrale, die historisch durch hohe Produktionsvolumina geprägt ist.

Swarovski zückt erneut den Sparstift in Wattens Bild: Swarovski

Swarovski Crystal Business plant Anfang 2026 den Abbau von rund 400 Stellen in Wattens. Davon sind sowohl Büro- als auch Produktionsmitarbeitende betroffen. Begründet wird das mit der Konjunkturabschwächung in der Luxusbranche, die sich auf das am Unternehmenssitz beheimatete B2B-Geschäft auswirkt, sowie den externen Herausforderungen wie beispielsweise Rohstoffpreise, Lohnkosten, Wechselkursschwankungen und Zölle.

Trotz dieser großen wirtschaftlichen Herausforderungen bleibe Wattens ein strategischer Standort und die Wiege von Swarovski. Man sei entschlossen, den Standort als Zentrum für Handwerkskunst, Technologie und Innovation zu bewahren. Die Investitionen für das B2B-Geschäft würden fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf Modernisierung, Innovation und neuen Geschäftsmöglichkeiten liege, wird in einer Aussendung betont.

„Auch wenn das eine sehr schmerzhafte Entscheidung ist, sind diese Maßnahmen unerlässlich, um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und unseren Standort zu schützen“, sagt Jérôme Dandrieux, General Manager in Wattens und Chief HR Officer von Swarovski. Das Unternehmen werde während des gesamten Prozesses weiterhin proaktiv mit Mitarbeitenden, Partnern und lokalen Interessengruppen zusammenarbeiten.

1895 in Österreich gegründet, entwirft, produziert und verkauft Swarovski edle Kristalle, Schmucksteine, Swarovski Created Diamonds und Zirkonia, sowie Schmuck, Accessoires und Wohn-Accessoires. Swarovski Crystal Business hat mit 2.300 Swarovski Stores in mehr als 150 Ländern und ausgewählten Partnern eine globale Reichweite und beschäftigt mehr als 18.600 Mitarbeitende. Zusammen mit den Schwesterunternehmen Swarovski Optik (optische Geräte) und Tyrolit (Schleifmittel) bildet es die Swarovski-Gruppe.

www.swarovski.com

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