Stora Enso: CEE-Standorte auf dem Prüfstand

Die Aktivitäten der sieben Sägewerke bieten weder strategische noch operative Synergien für das Kerngeschäft.

Stora Enso: CEE-Standorte auf dem Prüfstand Bild: Stora Enso

Stora Enso leitet eine strategische Prüfung seiner Sägewerks- und Holzbauaktivitäten in Zentraleuropa ein. Die für das Jahr 2026 geplante Maßnahme umfasst die Geschäftseinheit des Bereichs Wood Products mit sieben Sägewerken in Österreich, Tschechien, Polen und Litauen, einschließlich Weiterverarbeitung (inklusive drei CLT-Werke), sowie die Holzbeschaffung und die internationalen Vertriebsaktivitäten.

Trotz der starken Marktstellung in einem attraktiven Segment bieten diese Aktivitäten weder strategische noch operative Synergien für das Kerngeschäft von Stora Enso im Bereich erneuerbare Verpackungen. Im Rahmen der strategischen Überprüfung werden verschiedene Szenarien für den Geschäftsbereich bewertet, einschließlich der Möglichkeit, das Geschäft zu veräußern.

Die synergetischen Sägewerke in Nordeuropa, einschließlich der Weiterverarbeitung, in Schweden, Finnland, Estland und Lettland seien nicht Teil der Bewertung. Dieser Teil des Geschäfts bleibe auch in Zukunft strategisch wichtig für den Konzern, informiert Stora Enso in einer Aussendung.

Das Unternehmen ist der größte Schnittholzproduzent in Europa und ein weltweit führender Anbieter von nachhaltigen Holzbaulösungen, einschließlich der CLT-Elemente für die globale Bauindustrie. Die sieben untersuchten Sägewerke haben eine Produktionskapazität von rund 3 Mio. m³. Sie bieten eine breite Palette von Schnittholzprodukten und Massivholzkomponenten an.

Auf diese Einheit entfallen etwa 50 Prozent des Umsatzes im Segment Holzprodukte. Stora Enso plant, im Jahr 2026 ein Update zu dieser strategischen Überprüfung vorzulegen. In der Zwischenzeit wird der Betrieb wie gewohnt fortgesetzt.

www.storaenso.com

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