Die voestalpine konnte im 1. Halbjahr 2025/26 wichtige Zukunftsprojekte weiter vorantreiben. Im Bereich Hochregallager wurde der bisher größte Auftrag in der Konzerngeschichte an Land gezogen. Dabei handelt es sich um ein Projekt für einen renommierten Logistikdienstleister in der Türkei.
„Unsere hochtechnologischen Produkte sind weltweit gefragt, vor allem die Bereiche Eisenbahninfrastruktur, Luftfahrt und Lagertechnik haben sich sehr gut entwickelt“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG.
Ein Meilenstein für den Bereich Railway Systems ist die Eröffnung der Koralmbahn im Dezember 2025. Die voestalpine stattete das Jahrhundertprojekt, das Teil der neuen Südstrecke in Österreich ist, mit Premium-Schienen und High-Tech-Weichen, Befestigungssystemen sowie Signal- und Sicherheitstechnik aus.
Am Standort des Stahlerzeugers in Indiana (USA) wurde die Produktionshalle für die Fertigung von Lkw-Längsträgern fertiggestellt, die im Juli 2026 den Betrieb aufnehmen soll. 100 von insgesamt 110 neuen Mitarbeitenden sind bereits rekrutiert.
Unabhängig davon geht der Vorstand aktuell von keiner Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in den nächsten Monaten aus. Deshalb werden die laufenden Reorganisationsmaßnahmen wie etwa an den deutschen Automotive Components-Standorten und in der High Performance Metals Division weiter konsequent umgesetzt.
Bei der voestalpine Tubulars führen die erheblichen Belastungen durch US-Zölle im Hauptabsatzmarkt USA sowie die anhaltend niedrigen Ölpreise zu einem spürbaren Rückgang der Absatzmengen, weshalb Kapazitätsanpassungen am Standort Kindberg notwendig werden. Auch bei der voestalpine Böhler Bleche in Mürzzuschlag wird der Sparstift angesetzt.
