Stadt Hamburg verlängert Engagement bei Hapag-Lloyd

Strategische Unternehmensbeteiligung sichert Arbeitsplätze, Ladungskapazitäten und Steuereinnahmen für Stadt und Hafen.

Stadt Hamburg verlängert Engagement bei Hapag-Lloyd Bild: Hapag Lloyd / Blühende Kirschbäume vor dem Ballin-Haus in Hamburg

Seit 2008/2009 engagiert sich die Stadt Hamburg über ihre Holding HGV bei der Reederei Hapag-Lloyd. Zu Beginn hielt die HGV eine Beteiligung von rund 23 Prozent. Seit 2017 sind es 13,86 Prozent des Grundkapitals. Insgesamt hat die HGV im Lauf der Jahre rund 1,16 Mrd. EUR in die Reederei investiert.

Ziel des Engagements bei Hapag-Lloyd war und ist die Standortsicherung des Unternehmens sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen, Ladungskapazitäten und Steuereinnahmen für Stadt und Hafen auf lange Sicht. Die städtische Holding hat bislang über 2,9 Mrd. Euro an Dividenden-Zahlungen eingenommen. Der Kurswert des städtischen Aktienpaketes liegt aktuell bei rund 2,9 Mrd. EUR, ein Plus über die Jahre von rund 1,3 Mrd. EUR.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel kommentiert: „Wenige Unternehmen sind so eng mit Hamburg verbunden wie Hapag-Lloyd. Aber natürlich muss unsere städtische Beteiligung auch finanziell darstellbar sein. Entgegen vieler Unkenrufe hat sich unser Engagement für die Stadt im wahrsten des Wortes bezahlt gemacht. Diese Einnahmen versickern nicht im Haushalt, sondern sie helfen uns im Konzern Hamburg, wichtige Projekte für die Mobilitätswende zu realisieren.“

Die insgesamt sehr gute Entwicklung von Hapag Lloyd gerade in den letzten Jahren zeige, dass das Engagement der Stadt Früchte trägt. Die Reederei werde Premium-Kunde und Premium-Partner der Stadt bleiben. Die städtische Beteiligung sei unabhängig von kurzfristigen wirtschaftlichen Spekulationen, betonte der Finanzsenator weiter. Die Anteile würden weiterhin im Beteiligungs-Portfolio geführt.

www.hamburg.de

www.hapag-lloyd.com

Anzeige