Siemens Energy Konzern pumpt 155 Mio. EUR nach Linz und Weiz

Die zwei Großinvestitionen an den beiden Produktionsstandorten sollen in Summe bis zu 180 neue Arbeitsplätze schaffen.

Siemens Energy Konzern pumpt 155 Mio. EUR nach Linz und Weiz Bild: Holey-BMWET / Von links: Landesrat Markus Achleitner, Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Siemens Energy Vorstand Tim Oliver Holt

Der deutsche Energietechnologie-Konzern Siemens Energy baut seine Präsenz in Österreich aus: Während in Linz ein neues Servicewerk für Leistungstransformatoren entsteht, werden im steirischen Weiz die Fertigungskapazitäten für Phasenschiebertransformatoren gezielt erweitert.

Beide Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität, zur Energiewende und zur industriellen Wertschöpfung in den Regionen. Die Investitionssumme beläuft sich auf 155 Mio. EUR. Davon steuert der Bund 7 Mio. EUR für den Standort Linz sowie weiteren Unterstützungsmaßnahmen für Weiz bei.

Am Standort Linz errichtet Siemens Energy ein neues Servicewerk für die Instandhaltung von Leistungstransformatoren. In das Projekt investiert das Unternehmen rund 60 Mio. EUR. Bauherr der neuen Fabrik ist die Felbermayr GmbH, die auch ihre Schwerlast- und Logistikinfrastruktur am Industriestandort Linz einbringt.

Das Servicewerk ist auf die Reparatur und Generalüberholung von Transformatoren mit Leistungen von bis zu 500 MVA und Spannungen bis zu 550 kV ausgelegt. Es kann unabhängig vom Originalhersteller eingesetzt werden.

Auf einer Gesamtfläche von rund 11.900 m2 inkl. Außenflächen entstehen Produktionshallen, ein Hochspannungsprüflabor sowie Büro- und Sozialflächen. Dank des direkten Zugangs zum Schwerlast-Donauhafen Linz können auch besonders große und schwere Komponenten transportiert werden.

Der Produktionsstart ist für Mitte 2027 geplant. Am Standort Linz entstehen bis zu 80 neue Arbeitsplätze.

In Weiz erweitert Siemens Energy die Produktion von Phasenschiebertransformatoren (PST). Für den Ausbau der Wicklungsfertigung sowie den Bau eines zusätzlichen Prüffelds investiert das Unternehmen rund 95 Mio. EUR. Insgesamt entstehen etwa 12.000 m2 zusätzliche Produktionsflächen.

Durch die Erweiterung kann die jährliche Produktionskapazität etwa verdoppelt werden. Der Produktionsstart der erweiterten Anlagen ist für Anfang 2028 vorgesehen. Mit dem Projekt werden in Weiz bis zu 100 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus: „155 Millionen Euro Investition, bis zu 180 neue Jobs und zwei starke Standorte – das ist ein klares Signal für Österreich als GreenTech- und Industriestandort. Klar ist: Energie ist Standortpolitik. Leistungsfähige Netze sind die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und die Energiewende.“

www.siemens-energy.com/at/de/home.html

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