Secure Chain zieht neue Mitglieder an Land 

Das moderne Sicherheitsverfahren im Rotterdamer Hafen umfasst mittlerweile auch 11 Shortsea-Reedereien.

Secure Chain zieht neue Mitglieder an Land  Bild: Vertrouwensketen, Port of Rotterdam

Die Secure Chain ist eine gemeinsame Initiative von Behörden und Unternehmen, um die Hafenlogistikketten auf digitaler Ebene widerstandsfähiger zu machen. Das System soll eine sicherere und zuverlässigere Abholung von Importcontainern im Hafen Rotterdam sicherstellen und umfasst sowohl den Deepsea- als auch den Shortsea-Sektor.

Ausgehend von der Reederei/dem Schiffsmakler über den Verlader, den Spediteur und das Transportunternehmen bis hin zum Containerterminal erzeugt die Secure Chain eine geschlossene Logistikkette, an der nur autorisierte Parteien beteiligt sind. Auf diesem Weg ensteht ein digital und physisch sicherer Freigabe- und Abholprozess von Importcontainern im Rotterdamer Hafen. 

Dem System haben sich jetzt auch einige Reedereien aus der Küstenschifffahrt angeschlossen. Derzeit sind das BG Freight Line, Boluda Lines, CMA CGM Short Sea Lines (SSL) Intra North Europe, DFDS Logistics, DP World Shipping Solutions, Eimskip, Eucon Shipping & Transport Ltd, Mann Lines, Samskip, Sea-Cargo Agencies B.V. und WEC Lines.

CMA CGM Short Sea Lines Intra North Europe, Boluda Lines, Mann Lines und Sea-Cargo Agencies sind inzwischen live. Sie geben ihre in Rotterdam bei Rotterdam Shortsea Terminals und Matrans Rotterdam Terminal eingehenden Container nun ausschließlich über das neue Verfahren frei. PIN-Codes sind für die Freigabe und Abholung von Containern nicht mehr erforderlich.

Die anderen sieben Shortsea-Reedereien durchlaufen derzeit die Pilotprojektphase in ihrem eigenen Tempo. Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden auch sie ihre Kunden dazu auffordern, sich gemeinsam mit ihren Partnern in der Lieferkette auf dem Umstieg auf die neue Arbeitsweise vorzubereiten.

Die Secure Chain führt derzeit erste Gespräche mit den verbleibenden Shortsea-Reedereien und -Terminals. Ziel ist es, dass sich letztendlich der gesamte Shortsea-Sektor im Hafen Rotterdam der Secure Chain anschließt.

www.portofrotterdam.com

https://secure-chain.de/

Anzeige