Unter dem Namen „House of Sparkling“ hat Schlumberger Ende Oktober nach zweijähriger Bauzeit in Müllendorf eine der modernsten Sekt-Produktionsanlagen Europas eröffnet. Aus Platzgründen hatte die Traditionskellerei ihre Erzeugung aus Wien-Heiligenstadt ins Nordburgenland verlegt.
Produziert werden die sprudelten Getränke am neuen Standort bereits seit dem Frühjahr 2025. Neben der Dachmarke Schlumberger sind das auch Hochriegl und Goldeck. Die Anlage in Müllendorf ist auf die Herstellung von drei Mio. Liter Sekt pro Jahr ausgerichtet.
Durch die Verbindung von Rohsektlager, wo vier Mio. Flaschen Schaumwein aufbewahrt werden können, und Herstellungsanlage bündelt Schlumberger erstmals die zentralen Erzeugungsprozesse an einem Standort. „Mit dem neuen House of Sparkling haben wir eine Produktionsstätte geschaffen, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Qualität gleichermaßen vereint“, erklärt Produktionsdirektor Patrick Meszarits.
In Müllendorf wird der Sekt ab sofort unter einem Dach abgefüllt, gelagert und zum Versand bereit gemacht. Diese Konzentration spart jedes Jahr rund 1.000 Lkw-Fahrten ein. Die beiden anderen Schlumberger-Niederlassungen in Wien-Heiligenstadt und Bad Vöslau bleiben weiter bestehen.
Der Schaumwein-Erzeuger hat in das zwölf Hektar große Werksareal im Burgenland einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investiert. Die Maschinen wurden zum Teil aus Wien übernommen, zum Teil wurden neue in Frankreich angeschafft. Schlumberger beschäftigt in Müllendorf 30 Mitarbeitende, im ganzen Unternehmen sind es rund 170.
Die Anlage, in die ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag investiert wurde, ist nach modernsten Standards errichtet und mit klimafreundlicher Technik ausgestattet. Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 500 kWp auf dem Dach unterstützt die Energieversorgung der Produktion und Kühlung.
