Im Jahr 2025 wurden auf dem österreichischen Schienennetz laut Statistik Austria 96,2 Mio. Tonnen Güter transportiert, um 1,8 Prozent oder 1,7 Mio. Tonnen mehr als im Jahr davor. Der Gütertransport im Inlandsverkehr nahm um 3,5 Prozent (+1,0 Mio. t) zu und der Transit um 2,7 Prozent (+0,8 Mio. t), während der grenzüberschreitende Empfang (+0,1 %, +0,03 Mio. t) und Versand (−0,2 %, −0,04 Mio. t) weitgehend unverändert blieben.
Multipliziert man das Transportaufkommen mit der zurückgelegten Strecke im Inland, ergibt sich für 2025 eine Transportleistung von 21,5 Mrd. Tonnenkilometer. Damit erhöhte sich die Transportleistung im Inland im Vergleich zu 2024 um 2,6 Prozent. Der Anstieg geht sowohl auf den Inlandsverkehr (+5,0 % auf 4,5 Mrd. tkm) als auch auf den Transitverkehr (+6,7 % auf 8,4 Mrd. tkm) zurück. Hingegen büßten der grenzüberschreitende Versand (−3,1 % auf 3,7 Mrd. tkm) und Empfang (−1,7 % auf 5,0 Mrd. tkm) Mengen ein.
30,0 Mio. Tonnen bzw. 31,2 Prozent des gesamten Transportaufkommens entfielen auf den Transitverkehr. Davon machten Transporte zwischen Deutschland und Italien, die durch Österreich führten, mit 13,1 Mio. Tonnen einen Anteil von 43,8 Prozent aus. Güterempfang bzw. -versand verzeichneten 21,8 Prozent bzw. 17,4 Prozent des Transportaufkommens, wobei auch hier Deutschland mit Anteilen von 30,9 Prozent (6,5 Mio. t) bzw. 43,8 Prozent (7,3 Mio. t) am gesamten Empfang bzw. Versand jeweils stärkstes Partnerland war.
Auch bei der Transportleistung entfiel der größte Anteil auf den Transitverkehr (39,1 %). Der Inlandsverkehr machte 20,7 Prozent der gesamten Transportleistung aus, der grenzüberschreitende Empfang 23,2 Prozent und der grenzüberschreitende Versand 17,0 Prozent.
57,8 Prozent (12,4 Mrd. tkm) der Transportleitung wurden auf Strecken von über 300 Kilometer Länge erbracht, 50,6 Prozent (10,9 Mrd. tkm) entfielen auf Distanzen zwischen 300 und 500 Kilometer – und 36,4 Prozent auf Strecken zwischen 101 und 300 Kilometer. Bahntransporte bis 100 Kilometer hatten mit 5,8 Prozent bzw. 1,3 Mrd. Tonnenkilometer einen geringen Anteil.
Die Zahl der transportierten Straßenfahrzeuge, Sattelauflieger, Container und Wechselaufbauten erhöhte sich im Vergleich zu 2024 um 2,9 Prozent auf insgesamt 2,1 Mio. Einheiten. Das entspricht einer Gesamtmenge von 3,2 Mio. TEU und bedeutet ein Plus von 4,6 Prozent im intermodalen Verkehr.
