Trotz schwieriger Marktlage im Automotive-Sektor konnte sich die Salzburger SAG Group – internationaler Zulieferer von Aluminium-Komponenten und -Systemen – im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich behaupten. 2025 hat das Unternehmen mit Sitz in Lend im Pinzgau einen Umsatz von 160 Mio. EUR erwirtschaftet.
Besonders positiv hat sich die Auftragslage in den Bereichen Bahn und Defense entwickelt – Branchen, die für die SAG Group zu den Wachstumssektoren zählen. „Wir konnten 2025 in bestehenden und in neuen Märkten trotz viel Gegenwind gute Aufträge erzielen“, gibt CEO Karin Exner-Wöhrer bekannt.
Aufträge brachte auch die von der SAG Group weiterentwickelte Rheocasting-Technologie für das Gießen von besonders widerstandsfähigen Aluminiumkomponenten. Mit der erfolgreichen Industrialisierung dieses Verfahrens hat man sich als Pionier und Technologieführer etabliert.
Derzeit produziert weltweit kein anderes Unternehmen Rheocasting-Komponenten in Serie. Dieses Alleinstellungsmerkmal sorgte 2025 für Umsätze aus der Pkw-Industrie.
Als Vorteil für die SAG Group erweist sich die Kontinent-übergreifende Standortstruktur. Produziert wird derzeit an sechs Standorten in Europa und Mexiko – jeweils in unmittelbarer Nähe der OEMs. Diese Kundennähe ermöglicht kurze Lieferwege und eine präzise Abstimmung auf die Produktionsrhythmen der Fahrzeughersteller.
Das Unternehmen geht auf die 1898 gegründete Salzburger Aluminium AG zurück und beschäftigt heute rund 950 Mitarbeitende an neun Standorten in Österreich, den Niederlanden, der Slowakei, Spanien, Mexiko und den USA. Als führender Hersteller von Aluminiumtanks für Lkw ist SAG globaler Zulieferer zahlreicher namhafter OEMs.
Zum Produktportfolio zählen außerdem Leichtbaukomponenten für Fahrwerke, Luftspeicher, Druckluftbehälter sowie Spezialkomponenten für die Pkw-, Nutzfahrzeug-, Schienen- und Sonderfahrzeugindustrie. SAG gilt als Technologieführer bei kryogenen Tanksystemen für LNG und LH₂.
