Bei der Pankl Racing Systems AG mit Sitz in Kapfenberg geht ein österreichisches Konsortium an Bord. Die steirische Knill Gruppe, die Raiffeisen-Landesbank Steiermark und die Invest AG übernehmen zwei Drittel der Anteile von der Pierer Industrie AG. Der Verkauf steht unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung durch die zuständigen Behörden.
Nach der Transaktion halten die Knill Gruppe ein Drittel, die Raiffeisen-Landesbank Steiermark und die Invest AG jeweils ein Sechstel an der Pankl Racing Systems AG. Der bisherige Mehrheitseigentümer Pierer Industrie AG bleibt mit einem Anteil von einem Drittel weiterhin im Unternehmen engagiert. Die neue Eigentümerstruktur soll die führende Position des Unternehmens im High-Performance-Bereich festigen, den Kurs für profitables, langfristiges Wachstum absichern und so die globale Marktposition weiter ausbauen.
„Wir freuen uns sehr über diese steirisch-österreichische Lösung, die unser Unternehmen auch in Zukunft als unabhängigen und innovativen Technologieführer positioniert“, betont der Vorstandsvorsitzende der Pankl Racing Systems AG, Wolfgang Plasser. „Mit den neuen Partnern bündeln wir Know-how, regionale Verbundenheit und finanzielle Stabilität, um neue Wachstumsfelder zu erschließen.“
Pankl Racing Systems AG ist als führender Hersteller von High-Performance-Komponenten in den Nischenmärkten des Motorsports, der High-End-Automobil-Branche und in der Luftfahrt tätig. Das Unternehmen wurde 1985 gegründet und beschäftigt derzeit rund 2.150 Mitarbeitende, davon über 1.500 in Österreich. Zuletzt wurde einen Jahresumsatz von rund 360 Mio. EUR erzielt.
Die Knill Gruppe mit Sitz in Weiz, geführt in 12. Generation von den beiden Brüdern Christian und Georg Knill, zählt heute zu den international führenden Herstellern von Produkten, Services und Produktionssystemen für die weltweite Energie-, Kommunikations- und Mobilitätsinfrastruktur. Mit 31 Unternehmen in 17 Ländern und rund 3.000 Beschäftigten erwirtschaftet die Gruppe einen Jahresumsatz von über 600 Mio. EUR.
