Rosenbauer mit 18,2 Prozent mehr Fahrzeugauslieferungen

In den USA beeinflusst die Diskussion über Zölle und Gegenzölle das Bestellverhalten der Händler ungünstig.

Rosenbauer mit 18,2 Prozent mehr Fahrzeugauslieferungen Bild: Rosenbauer

Der Rosenbauer Konzern hat im ersten Halbjahr 2025 in einem volatilen Konjunkturumfeld seinen Umsatz deutlich, nämlich um 13,1 Prozent auf 604,7 Mio. EUR (1-6/2024: 534,6 Mio. EUR) gesteigert. Hinter diesem Zuwachs stehen eine höhere Anzahl an Fahrzeugauslieferungen, die um 18,2 Prozent zugelegt haben, sowie ein stärkeres Geschäft mit Ausrüstung, Komponenten und Service.

Das operative Ergebnis wird gleichzeitig durch einmalige Sonderbelastungen aus der Area Americas und dem Segment Vorbeugender Brandschutz gemindert. So ging das EBITDA gegenüber der Vergleichsperiode auf 28,2 Mio. EUR (1-6/2024: 29,3 Mio. EUR zurück. Das EBIT belief sich auf 7,4 Mio. EUR (1-6/2024: 14,4 Mio. EUR). Bereinigt um diese Einmaleffekte liegt das EBITDA bei 32,3 Mio. EUR und das EBIT bei 15,5 Mio. EUR.

Der Auftragseingang war in der Berichtsperiode mit 705,2 Mio. EUR (1–6/2024: 744,2 Mio EUR) weiterhin stark. Zwei von fünf Segmenten ist es gelungen, ihren Auftragseingang zu erhöhen. In den USA hat die Diskussion über Zölle und Gegenzölle das Bestellverhalten der Händler ungünstig beeinflusst. Der Auftragsbestand im Rosenbauer Konzern ist weiter gewachsen und hat mit 2,35 Mrd. EUR  (30. Juni 2024: 2.02 Mrd. EUR) einen historisch hohen Wert erreicht. 

„Die Feuerwehrbranche profitiert von gut gefüllten Auftragsbüchern. Verbesserte Lieferketten ermöglichen eine beschleunigte Produktion und Auslieferung von Fahrzeugen und Ausrüstung, was 2025 steigende Herstellerumsätze unterstützen sollte. Dabei lässt sich noch nicht beurteilen, wie sich die neuen Importzölle der USA für Waren aus Europa, die mit 7. August 2025 in Kraft getreten sind, auswirken werden“, berichtet der Rosenbauer Konzern.

Dank einer weiter starken Nachfrage verfügt das Unternehmen über einen soliden Auftragsbestand. Keine weiteren negativen Effekte im US-Geschäft durch Zolldiskussionen vorausgesetzt, rechnet der Konzernvorstand 2025 mit einem Umsatz von etwa 1,5 Mrd. EUR.

www.rosenbauer.com

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