Mit der Implementierung eines KI-Robotikprogramms an Standorten in Deutschland und Österreich setzen Sereact und die Rohlik Group ein Zeichen für die industrielle Skalierung KI-gesteuerter Robotik im E-Grocery-Bereich. Die Initiative startet mit 24 Robotern und hat das Potenzial, in den kommenden Phasen auf eine dreistellige Zahl zu wachsen.
Der Rollout beginnt in den Fulfillment-Centern von Knuspr (Berlin) und Gurkerl in Wien. Weitere Standorte wie Frankfurt folgen in den kommenden Monaten. Die KI-fähigen Roboter sind vollständig in die proprietäre End-to-End-Technologieplattform für den Online-Lebensmittelhandel von Rohlik integriert. Dadurch ermöglichen sie eine nahtlose Koordination zwischen fortschrittlicher Robotik und komplexen Lagerabläufen.
„Mit 24 Robotern und einer Expansion in mehrere Märkte – darunter auch gekühlte Umgebungen – baut Rohlik eines der fortschrittlichsten E-Grocery-Fulfillment-Netzwerke der Welt auf. Diese Zusammenarbeit setzt einen neuen Standard dafür, wie Technologie die Lebensmittel-Logistik in großem Maßstab verändern kann“, sagt Ralf Gulde, CEO von Sereact
Durch die Skalierung der KI-Robotik sowohl in gekühlten als auch in ungekühlten Umgebungen geht Rohlik eine der komplexesten Herausforderungen im Lebensmittelversand an – die schnelle und genaue Kommissionierung großer Mengen bei unterschiedlichen Temperaturen. Die Roboter übernehmen das präzise Greifen und Verpacken einzelner Produkte – einen der letzten bislang manuellen Schritte in der Lagerlogistik.
Mit über 125.000 ausgelieferten Bestellungen pro Monat ist der Großraum Berlin inzwischen der größte Knuspr-Standort in Deutschland. Ein einzelner Roboter kommissioniert bis zu 600 Artikel pro Stunde. Bis Jahresende sollen im Schönefelder Logistikzentrum fünf weitere Kommissionierroboter installiert werden, womit Knuspr künftig bis zu 10.000 Bestellungen pro Tag bearbeiten kann.
Die Partnerschaft zwischen Sereact und der Rohlik Group positioniert beide Unternehmen an der Spitze der europäischen E-Commerce-Innovation. Die neue Automatisierung reduziert die Fehlerquote bei der Kommissionierung auf ein Minimum. Aktuell liegt die Quote „perfekter“ Lieferungen – ohne Verspätung, Reklamation oder Ersatzprodukte – bei über 90 Prozent.
