PSA Zeebrugge hat eine neue PV-Anlage mit fast 1.900 Solarmodulen und einer Jahreskapazität von 770 Megawattstunden in Betrieb genommen. Anders als übliche Dachanlagen sind die Module vertikal an den Fassaden der Lagerhallen angebracht.
Die jährlich erzeugte Solarstrommenge reicht aus, um die Hälfte des Stromverbrauchs von PSA Zeebrugge zu decken. Insgesamt spart die Anlage 101,43 Tonnen CO2, was den jährlichen CO2-Emissionen von 220 Haushalten in Belgien entspricht.
„Ich freue mich sehr, dass wir die Klimaziele für unser Terminal in Zeebrugge auf kreative und hocheffiziente Weise erreichen. Vertikale Solarmodule sind in Flandern nicht üblich, aber wir haben es auf diese Weise umgesetzt, da das Dach unseres Terminals das Gewicht herkömmlicher Solarmodule nicht tragen kann“, erklärt Dennis Verbeeck, General Manager des Multipurpose-Segments bei PSA Belgium.
Das Unternehmen prüft weitere Schritte, um den Strombedarf des Terminals in Zeebrugge vollständig aus lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu decken. Das übergeordnete Ziel von PSA Belgium ist die Halbierung der CO2-Emissionen von 2019 bis 2030 – und Netto-Null-CO2-Emissionen bei den eigenen Aktivitäten und dem Energieverbrauch bis 2050.
PSA Zeebrugge ist ein multimodales Terminal, das sich unter anderem auf den Umschlag von Papierprodukten spezialisiert hat. Mit sechs Liegeplätzen und einer Fläche von 60 Hektar bietet die Anlage Logistiklösungen auf Schiene, Straße, Binnenwasserstraßen sowie für RoRo. Das Terminal gehört zur PSA-Gruppe, die unter anderem mit PSA Antwerpen verbunden ist und weltweit im Bereich der Hafendienstleistungen auftritt.
