Starker Anker für die Chemie und Petrochemie
Tom Hautekiet, COO Port of Antwerp-Bruges, berichtet von steigenden Mengen bei den Importen aus Übersee.
08.10.2026
Die chinesische Staatsreederei Cosco darf nicht wie geplant 80 Prozent der Hamburger Konrad Zippel Spedition übernehmen. Die deutsche Bundesregierung hat den Verkauf aus Sicherheitsgründen untersagt. Obwohl das Bundeskartellamt die Transaktion bereits genehmigt hatte, sieht Berlin Risiken für die Widerstandsfähigkeit deutscher und europäischer Lieferketten. Ein Einstieg von Cosco bei Konrad Zippel hätte dem chinesischen Staatskonzern nicht nur Zugang zu einem etablierten Logistikunternehmen verschafft, sondern auch eine Mehrheitsbeteiligung an einem Akteur der deutschen Hafenhinterlandlogistik ermöglicht. Die Reedereigruppe ist bereits am Hamburger Containerterminal Tollerort beteiligt. Dort hält Cosco 24,99 Prozent der Anteile. Die Beteiligung war 2022 Gegenstand intensiver politischer Auseinandersetzungen, bevor die Bundesregierung einen begrenzten Einstieg zugelassen hat.
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