Österreichische Post: 46 Mio. Pakete in Wien-Inzersdorf

Der Einsatz von neuen Technologien bewirkt verbesserte Arbeitsbedingungen und optimierte Abläufe.

Österreichische Post: 46 Mio. Pakete in Wien-Inzersdorf Bild: Österreichische Post / Von links: Christoph Hadek, Leiter Logistikzentren Ost der Österreichische Post AG, Andreas Babler, Vizekanzler der Republik Österreich, Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Richard Köhler, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF).

Vizekanzler Andreas Babler hat kürzlich gemeinsam mit Post-Generaldirektor Walter Oblin die Nachtschicht des Paket-Logistikzentrums in Wien-Inzersdorf besucht. Hier können täglich rund 250.000 Pakete sortiert und weiterverarbeitet werden. Daraus resultierte im Vorjahr ein Gesamtvolumen von 46 Mio. Paketen.

An dem Standort sind über 1.600 Mitarbeitende beschäftigt. Neueste Automatisierungstechnologien unterstützen sie bei körperlichen oder repetitiven Tätigkeiten und werden bei Erfolg auf andere Standorte der Unternehmensgruppe ausgerollt.
 
Genau das sollten die neuen Technologien bewirken, betonte Andreas Babler in seinem Statement. „Die Entwicklung der letzten Jahre hat zu vielen neuen Herausforderungen geführt. Während im Briefbereich die Mengen zurückgehen, sind im Paketbereich stetige Mengenzuwächse zu verzeichnen.“

Ein Highlight der Besichtigung war der Auflegeroboter „Robin“, der durch Künstliche Intelligenz (KI) dazu lernt und das Gewicht der Pakete sowie die dafür erforderliche Kraft immer besser berechnen kann. Der erfolgreiche Einsatz dieser neuen Technologie ebnet den Weg für weitere Neuerungen zur Unterstützung der Mitarbeitenden.

Der Standort in Wien-Inzersdorf sei ein Beispiel dafür, wie man in innovative Technologien und Nachhaltigkeitsmaßnahmen investiere, um eine verlässliche Postversorgung für alle Österreicher zu gewährleisten. Um das auch in Zukunft zu ermöglichen, brauche es zeitgemäße regulatorische Rahmenbedingungen und einen Wettbewerb auf Augenhöhe, bekräftigte Walter Oblin, Generaldirektor, Österreichische Post AG.
 
Das Logistikzentrum Wien verfügt über eine große Photovoltaikanlage mit einer Leistung von mehr als 4 Megawatt peak (MWp). Dazu kommen zwei Schnellladestationen für die ersten E-Lkw der Post, die zwischen dem Logistikzentrum in Wien-Inzersdorf und dem Flughafen Wien pendeln. Zusätzlich fahren vom Standort rund 80 E-Fahrzeuge weg, die Pakete innerhalb Wiens zustellen.

www.post.at

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