Mit einem Investitionsvolumen von 80 Mio. EUR baut die NÖM AG an ihrem Unternehmenssitz in der Stadt Baden ein neues Logistikzentrum. Herzstück des Projekts ist ein Hochregallager mit bis zu 26.000 Palettenstellplätzen, das von der voestalpine Krems Finaltechnik produziert, geliefert und vor Ort errichtet wird.
Das neue Versandlager entsteht auf 14.000 m² am früheren Standort einer alten Lagerhalle. Nach seiner Fertigstellung wird dieses Gebäude das vollautomatisierte, hocheffiziente logistische Rückgrat der NÖM AG sein. Die voestalpine führt das Projekt als eine internationale Best-Practice-Case-Study.
„Die Errichtung des neuen Versandlagers bedeutet einen wegweisenden Schritt in der Geschichte unseres Unternehmens. Dieses Projekt stellt weit mehr als eine bauliche Investition dar, es ist ein strategisches Fundament für die kommenden Jahrzehnte“, betont Josef Simon, Vorstand für Produktion und Technik der NÖM AG.
Mit dem Investment reagiert die Molkerei auf das dynamisch wachsende Bestellvolumen und die gestiegenen Anforderungen an Schnelligkeit und Präzision in der Lieferkette. Zudem setzt die NÖM AG damit ein deutliches Zeichen für Innovationskraft, Arbeitsplatzsicherung und zukunftsorientierte Ausrichtung.
Mit dem Einsatz KI-basierter Energieoptimierung nutzt der Milchverarbeiter einen enormen Hebel, um Energieersparnis von bis zu 1.400 Tonnen CO2 pro Jahr zu erreichen. Nur wenige Unternehmen setzen diese fortschrittliche Technologie bereits ein.
Auch aus Projektsicht setzt das Hochregallager neue Maßstäbe. „Die Präzision des mehrstöckigen Regalsystems ist entscheidend für den reibungslosen Betrieb eines vollautomatischen Lagers dieser Dimension“, sagt Christoph Posawetz, Projektleiter Logistik bei der NÖM-Tochtergesellschaft Frischlogistik & Handel GmbH.
Rund 2.200 Milchbauern aus der Region beliefern die Badener Molkerei jährlich mit etwa 450 Mio. Kilogramm Rohmilch. Die NÖM AG beschäftigt derzeit rund 1.000 Mitarbeitende und hat 2024 einen Umsatz von 685 Mio. EUR erwirtschaftet.
