Mobilitätslabor „thinkport Vienna“ schaltet auf Vollbetrieb

Das erste Wiener Innovationslabor auf dem Gebiet der urbanen Güterlogistik präsentierte sich am 17. Oktober der Öffentlichkeit

Mobilitätslabor „thinkport Vienna“ schaltet auf Vollbetrieb

Der „thinkport Vienna“ ist eine Denk- und Innovationswerkstatt sowie ein offenes Mobilitätslabor, das sich mit den Herausforderungen der Logistik in urbanen Ballungsräumen umfassend und langfristig auseinandersetzt. Die Initiative der Hafen Wien Gruppe mit dem Institut für Produktionswirtschaft und Logistik der Boku Wien will Katalysator, Inkubator und Multiplikator für neue Technologien, Prozesse, Dienstleistungen und Wissen sein, um güterlogistische Innovationen zu unterstützen.

In der Praxis geht es um eine zukunftsorientierte, integrative und smarte Planung und Entwicklung nachhaltiger Verkehrsinfrastrukturen sowie um die Einrichtung und Etablierung smarter Logistikumschlagknoten mit dem besonderen Fokus auf die „letzte Meile“. Im Zeitalter von Digitalisierung und Dekarbonisierung (Umstellung auf umweltfreundliche Energieträger) spielen dabei auch neue Technologien vielfach eine entscheidende Rolle.

Die Palette möglicher Projekte reicht von der Logistik für Biolebensmittel und deren umweltfreundlicher Auslieferung an Endkunden in der Stadt über die computerunterstützte Lagerlogistik bis hin zum Test von selbstfahrenden Lkw im Hafenareal. Dazu kommen Initiativen, um das Problembewusstsein für das Thema Logistik bei der Bevölkerung zu schärfen, indem erklärt wird, wie Logistik funktioniert: zum Beispiel von der Online-Bestellung eines Produktes bis zur Lieferung des Pakets an die Empfänger. Auch soll sich der Hafen Wien verstärkt als Standort für Start-ups aus dem Logistikbereich positionieren.

Der „thinkport Vienna“ versteht sich als offene und breite Plattform, die sich an Unternehmen und Organisationen wendet, die an Innovationen im Bereich nachhaltiger urbaner Logistik interessiert sind. Dazu zählen neben der gesamten Verkehrs- und Logistikbranche auch alle Wirtschaftstreibenden, für die eine funktionierende Logistik eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist – vom Handelskonzern bis zum Handwerksbetrieb. Eine besonders wichtige Zielgruppe sind auch entsprechende Start-up-Unternehmen als Innovationsmotoren sowie die Stadtverwaltung mit ihren logistikrelevanten Organisationseinheiten.

Die Initiative „thinkport Vienna“ wird im Rahmen des Forschungsförderungsprogramms „Mobilität der Zukunft“ durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gefördert.

www.thinkportvienna.at

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