Seit über 60 Jahren produziert der Vorarlberger Familienbetrieb Meusburger am Hauptsitz in Wolfurt standardisierte Stahlplatten und Zubehör für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau – und hat sich als Marktführer etabliert. Die Entscheidung über eine eigene Härterei markiert einen wichtigen Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit und Effizienz in der Produktionskette.
Damit setzt das Unternehmen in einem weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfeld konsequent auf Zukunftssicherung. Die Investition rund 4,2 Mio. EUR schafft wichtige Kompetenzen am Standort Wolfurt. Bis Ende 2025 soll der Rohbau abgeschlossen sein, sodass ab März 2026 der Aufbau der Anlage beginnen kann.
Im Zentrum steht ein hochmoderner Hybridofen, der flexibel mit Gas sowie klimafreundlich mit Wasserstoff oder Solarstrom aus der eigenen Anlage betrieben werden kann. Er verfügt über ein jährliches Volumen von 620 Tonnen und wird zwei für Meusburger essenzielle Wärmebehandlungsverfahren abdecken: das Einsatzhärten und das Schutzgashärten.
„In einem herausfordernden Marktumfeld ist es entscheidend, strategisch zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die neue Härterei ist dafür ein klares Signal“, betont Geschäftsführer Guntram Meusburger. Zusätzlich zur neuen Härterei investiert das Unternehmen gezielt in zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Automatisierung und moderne Fertigungstechnologien. Damit werden Produktionsabläufe noch effizienter und flexibler gestaltet.
