LTU Spedition GmbH in Graz ist insolvent

Eröffnung eines Sanierungsverfahrens bei der LTU Spedition betrifft 21 Beschäftigte; angestrebt wird eine Fortführung des Unternehmens „Die LTU Spedition GmbH kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Landesgericht in Graz wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet“, gibt der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer Aussendung bekannt. Der Rechtsanwalt Mag. Stefan Weileder (Graz) wurde zum […]

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Eröffnung eines Sanierungsverfahrens bei der LTU Spedition betrifft 21 Beschäftigte; angestrebt wird eine Fortführung des Unternehmens

„Die LTU Spedition GmbH kann ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Landesgericht in Graz wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet“, gibt der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) in einer Aussendung bekannt.
Der Rechtsanwalt Mag. Stefan Weileder (Graz) wurde zum Masseverwalter bestellt. Die Anmeldefrist für die Gläubiger endet am 11. August 2014. Die Prüfungstagsatzung findet am 25. August 2014 statt.
Der Sanierungsplanvorschlag sieht für die Insolvenzgläubiger eine Quote von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab rechtskräftiger Annahme vor. Das nach den Aufzeichnungen zur Gänze einbezahlte Stammkapital wird vom geschäftsführenden Alleingesellschafter Herbert Ladler-Kelz gehalten.
Unternehmensgegenstand der insolventen Gesellschaft ist das Spedition- und Transportwesen, wobei 14 Fahrzeuge eingesetzt werden, welche überwiegend fixe Touren bedienen. Zudem stehen fünf gemietete Fahrzeuge im Einsatz. Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung standen 21 Dienstnehmer auf der Gehaltsliste.
Die Insolvenzursachen sollen neben Umsatzrückgängen als Folge der Wirtschaftskrise insbesondere in erheblichen Forderungsausfällen durch Insolvenzen der Kunden liegen. Zudem ist laut den Angaben der Geschäftsführung der Konkurrenzdruck aus Osteuropa gestiegen.
Die Passiva belaufen sich laut den Angabne des AKV auf 688.000 Euro. Unter Berücksichtigung der Aktiva in Höhe von 198.700 Euro beträgt die vorläufige rechnerische Überschuldung 489.300 Euro. Das schuldnerische Unternehmen soll fortgeführt werden. Die Umsetzung von ersten Sanierungsmaßnahmen ist bereits im Laufen.
 

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