Mit der Fertigstellung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Rostock-Lichtenhagen wurde kürzlich eines der größten Holzmodulprojekte Europas erfolgreich übergeben. Über 1.000 vorgefertigte Raummodule bilden das Herzstück dieses zukunftsweisenden Campus – ein Projekt, das Maßstäbe setzt.
Gemeinsam mit Primus developments und den Architekten Sauerbruch Hutton realisierte Kaufmann Bausysteme ein nachhaltiges Gebäudeensemble aus Hochschulgebäude und zwei siebengeschossigen Wohnriegeln. Auf rund 55.000 m² Bruttogrundfläche vereint der Campus moderne Lernwelten, Verwaltung, Aufenthaltsbereiche und 624 Wohneinheiten für Studierende.
Die Kombination aus industrieller Vorfertigung, Holz-Hybridbauweise und digital gesteuerter Produktion ermöglichte höchste Präzision, verkürzte Bauzeiten und eine ressourcenschonende Umsetzung. Für das Projekt wurde eigens eine regionale Modulproduktion in Rostock aufgebaut – ein starkes Zeichen für Innovation und regionale Wertschöpfung.
„Dieses Projekt ist mehr als ein Bauwerk. Es ist ein Beweis dafür, dass serieller Holzmodulbau heute in der Lage ist, komplexe Großprojekte effizient, nachhaltig und architektonisch anspruchsvoll zu realisieren. Die Bauwende ist keine Vision mehr – sie steht in Rostock“, freut man sich bei Kaufmann Bausysteme.
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann vor über 70 Jahren als Zimmerei in Reuthe im Bregenzerwald. Heute wird Kaufmann Bausysteme in dritter Generation von Christian Kaufmann geleitet. Die 80 Mitarbeitenden des Vorarlberger Familienunternehmens haben in 85 Projekten rund 17.500 Holzmodule verbaut. Die Modulproduktion erfolgt an den Standorten in Kalwang (Steiermark), Berlin und Rostock.
