Am 25. November wurde das neue Bahnterminal im Hafen Sète-Frontignan im südfranzösischen Département Hérault eingeweiht. Ab 2026 werden dort jährlich 22.500 Lkw auf den Zug verladen, um die Verbindung von Sète nach Calais zu nutzen und den Güterfernverkehr zu dekarbonisieren. Betreiber der Strecke ist VIIA, die auf „Schienen-Autobahnen“ spezialisierte Tochtergesellschaft von Rail Logistics Europe, Teil der SNCF Groupe.
Das neue Bahnterminal stellt einen Knotenpunkt zwischen Schiene, Straße und See dar. Es ermöglicht die Verladung von Lkw-Anhängern auf Güterzüge, während anderes Schwergut entladen werden kann. Durch Einsatz der Modalohr-Technologie sind auf dem von VIIA betriebenen Terminal zum Be- und Entladen der Sattelauflieger auf die Waggons keine Krane mehr erforderlich. Die verwendeten Wagen ermöglichen zudem den Transport von Seecontainern.
19,4 Mio. EUR wurden in die KV-Anlage investiert, davon 10 Mio. EUR von VIIA (einschließlich 3 Mio. EUR staatlicher Beihilfen). Langfristig soll das Aufkommen auf jährlich 40.000 Sattelauflieger und Container steigen.
