Handy-Hersteller Emporia blickt optimistisch nach vorn

Für 2025/2026 wird ein Absatzplus von fünf Prozent angepeilt. Lieferfähigkeit bei Chips bleibt ein Fragezeichen.

Handy-Hersteller Emporia blickt optimistisch nach vorn Bild: Emporia Telecom

Rund 600.000 Telefone hat das Linzer Unternehmen Emporia Telecom im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025 (per 30. Juni) verkauft. 350.000 davon sind Smartphones, die ein aktuelles Android-Betriebssystem haben und sowohl im Android-Modus als auch – speziell für Senioren gedacht – mit einer reduzierten bedienerfreundlichen Oberfläche benutzt werden können.

„Das alte Jahr war aufgrund der weltweit politischen Instabilität herausfordernd, aber ich bin vorsichtig optimistisch, dass 2026 gut wird“, sagt Emporia-Eigentümerin und Geschäftsführerin Eveline Pupeter. In der laufenden Periode plant das Unternehmen ein moderates Absatzplus von fünf Prozent.

Spannend wird die Entwicklung bei Handy-Komponenten wie den Halbleiter-Chips, sowohl was Lieferfähigkeit als auch die Preise betrifft. Denn vor allem der KI-Boom hat in den vergangenen Monaten zu einer Verknappung bei den Chips und damit zu einer Preissteigerung bei Smartphones geführt.

Das Energielabel der EU, das im Sommer 2025 eingeführt wurde, hat Emporia dazu gezwungen, praktisch das gesamte Sortiment zu erneuern. Mehr als 2 Mio. EUR hat die Linzer Handy-Schmiede in nachhaltige Komponenten, neue Produktionsverfahren und umweltfreundliche Verpackungen investiert, um die Öko-Zertifizierung für ihre Produkte zu erhalten.

Emporia Telecom beschäftigt 100 Mitarbeitende und betreibt Standorte in Brüssel, Frankfurt, London, Mailand, Paris und Shenzhen. In China werden die Geräte auch produziert. Im Geschäftsjahr 2024/25 hat das Unternehmen 30 Mio. EUR umgesetzt.

www.emporiamobile.com

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