Hafen Constanta geht bei ICS Danube Logistics an Bord

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung zieht sich aus dem Giurgiulesti International Free Port zurück.

Hafen Constanta geht bei ICS Danube Logistics an Bord Bild: Giurgiulesti Port

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung zieht sich aus dem Giurgiulesti International Free Port zurück.

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) steht kurz vor dem Abschluss des Verkaufs von Danube Logistics. Der Betreiber des internationalen Freihafens Giurgiulesti (GIFP) in der Republik Moldau wird an den rumänischen Hafen Constanta übergehen.

Ein entsprechender Aktienkaufvertrag war am 31. Dezember 2025 unterzeichnet worden. Die Genehmigung der Transaktion wurde am 12. Februar 2026 durch die rumänische Regierung bekannt gegeben.

Der Hafen Constanta verpflichtet sich zu erheblichen Investitionen in die weitere Entwicklung des moldawischen Hafens. Strategisches Ziel ist die Erweiterung der Kapazität – einschließlich neuer Liegeplätze und Landerschließung, sowie die Verbesserung der Infrastruktur und die Stärkung der Position in der Schwarzmeerregion und im Donaubecken, eingebunden in die europäischen Verkehrskorridore.

Die Transaktion unterstreicht die strategische Partnerschaft zwischen Rumänien und der Republik Moldau. GIFP wickelt über 70 Prozent der Importe und Exporte des Landes auf dem Seeweg ab. Die strategische Bedeutung habe zugenommen. So sei der Hafen gut positioniert, um den künftigen Wiederaufbau der Ukraine zu unterstützen, betont die EBRD in einer Aussendung.

Giuseppe Grimaldi, Leiter der EBRD in Moldawien, kommentiert: „Die Übergabe ist ein Meilenstein für die wirtschaftliche Entwicklung Moldawiens und die Integration in regionale und globale Handelsnetzwerke. Sie unterstreicht auch die strategische Bedeutung als Logistik- und Verkehrsknotenpunkt für die gesamte Region.“

Der internationale Hafen Giurgiulesti liegt an der Mündung der Donau, wenige Kilometer von der rumänischen Grenze entfernt und nahe der Grenze zur Ukraine. Er kann sowohl Fluss- als auch Seeschiffe aufnehmen. Die vorhandene Infrastruktur umfasst ein Ölterminal, zwei Getreideterminals, ein Terminal für andere Güter und einen Gewerbepark.

www.ebrd.com

www.gov.ro 

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