Der Sterilisationsdienstleister Greiner Mediscan tritt künftig als eigenständige Sparte direkt unter der Greiner AG auf. Dafür werden die Aktivtäten aus der Greiner Bio-One International GmbH herausgelöst. Im Fokus steht die Skalierung der technologischen Kompetenzen, um der steigenden Nachfrage nach Sterilisationsdienstleistungen gerecht zu werden.
Greiner Mediscan zählt schon heute zu den führenden Anbietern in Europa im Bereich der Sterilisation von Medizinprodukten, der Entkeimung von Lebensmittelverpackungen sowie der Funktionsverbesserung von Kunststoffen und Halbleitern mittels ionisierender Strahlung. Durch die jüngste Standorterweiterung 2024 in Kremsmünster und Investitionen von 22 Mio. EUR wurde die Kapazität nochmals deutlich erhöht.
Damit will man künftig am weltweiten Wachstum im Bereich der Sterilisationsdienstleistungen, getrieben durch regulatorische Anforderungen sowie steigendem Bedarf an sterilen Produkten in den Bereichen Medizin, Pharma- und Lebensmittelindustrie, partizipieren. Die Neuaufstellung der Greiner Mediscan als eigenständige Sparte schaffe die Voraussetzungen, dafür, betont Saori Dubourg, CEO der Greiner AG.
Greiner Mediscan betreibt aktuell drei Standorte in Kremsmünster und Seibersdorf. Die insgesamt 70 Mitarbeitenden erwirtschaften einen Umsatz von circa 20 Mio. EUR ( 2024), wobei etwa 70 Prozent durch Drittkunden aus der Medizin-, Lebensmittel-, Automobil- und Elektronikindustrie generiert werden.
