Google-Konzern sticht in Kronstorf Spaten

Das neue Datencenter des US-IT-Riesen soll am Standort 100 direkte Jobs sowie indirekt Tausende weitere Beschäftigungsverhältnisse schaffen.

Google-Konzern sticht in Kronstorf Spaten Bild: Google Austria-APA Fotoservice-Philipp Greindl / Von links: Bürgermeister Hargelsberg Christoph Lichtenauer, Wirtschafts-Landesrat Oberösterreich Markus Achleitner, Managing Director Austria & Switzerland Christine Antlanger-Winter, Landeshauptmann Oberösterreich Thomas Stelzer, Bürgermeister Kronstorf Christian Kolarik.

18 Jahre nach dem Grundstückskauf 2008 in Kronstorf im Bezirk Linz-Land hat das US-amerikanische Unternehmen Google gestern den Bau seines ersten Rechenzentrums auf österreichischem Boden offiziell bekannt gegeben. An der Spatenstichfeier nahmen u.a. Christine Antlanger-Winter, Managing Director Google Austria and Switzerland, Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner teil.

Das Rechenzentrum bedient in Zukunft die wachsende Nachfrage nach digitalen Diensten sowie Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Nach ihrer Fertigstellung wird die Investition rund 100 direkte Arbeitsplätze schaffen und soll indirekt Tausende weitere Beschäftigungsverhältnisse in der Bauwirtschaft und bei lokalen Zulieferern generieren.

„Mit dem Datencenter erhalten Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Internet-Nutzer:innen in ganz Österreich einen noch besseren Zugang zu unserer Technologie und können aktiv an der digitalen Transformation teilhaben“, betont Christine Antlanger-Winter. Das Rechenzentrum werde Teil der europäischen technischen Infrastruktur von Google und unterstütze Dienste wie die Google-Suche, YouTube sowie Google Workspace.

Mit dem gestrigen Spatenstich kündigte der US-Konzern zusätzlich eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) an. Die Forschungseinrichtung konzentriert sich auf die Entwicklung eines fortlaufenden Lehrplans und Zertifizierungen, damit Studierende sich in KI-Kompetenzen weiterbilden können.

Landeshauptmann Thomas Stelzer bezeichnet die Entscheidung für Kronstorf als ein „starkes Signal für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Oberösterreich“. Die Ansiedlung belege die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region. Ziel sei es, „die Technologien von morgen nicht nur zu nutzen, sondern hier bei uns zu entwickeln und Wertschöpfung zu sichern.“

Die Standortwahl sei das Ergebnis einer vorausschauenden Politik, erklärt Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Dass bereits frühzeitig geeignete Betriebsflächen gesichert wurden, ermögliche nun die Umsetzung dieser Zukunftsinvestition. Das Projekt stärke Oberösterreich nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern auch als Lebensraum, in dem Innovation konkrete Perspektiven eröffne.

www.google.at

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