Das globale Medizintechnikunternehmen GE HealthCare, mit einem weltweit erzielten Jahresumsatz von 20,6 Mrd. USD und rund 54.000 Mitarbeitenden, baut den Ultraschall-Standort in Zipf im Bezirk Vöcklabruck aus. Bis Ende des kommenden Jahres 2027 soll die Produktionskapazität von 20.000 auf 30.000 Geräte pro Jahr erhöht werden.
Die Niederlassung in Oberösterreich fungiert bereits als globales Headquarter für Women’s Health Ultrasound und vereint führende Forschung, Entwicklung und Fertigung hochpräziser ultraschallbasierter Technologien, die weltweit exportiert werden. Jetzt soll das Portfolio in Zipf von Gynäkologie auf Kardiologie und Chirurgie erweitert werden.
Die Zahl der Mitarbeitenden wurde bereits um 45 auf rund 450 Fachkräfte erhöht und dürfte weiter steigen, abhängig davon, ob auch die Forschung und Entwicklung ausgebaut wird. Das soll laut Österreich-Chef Gerald Seifriedsberger im Lauf des Jahres 2026 entschieden werden.
Die beabsichtigte Weiterentwicklung umfasst den Ausbau von Produktions- und Logistikkapazitäten, Investitionen in moderne Fertigungstechnologien, Automatisierung, Digitalisierung und Industrie-4.0-Lösungen sowie langfristige Maßnahmen zur Stärkung von Forschung, Entwicklung und internationaler Kooperation.
Gerald Seifriedsberger: „Seit 25 Jahren entwickeln wir in Zipf Technologien, die weltweit eingesetzt werden und die Versorgung von Frauen und Kindern nachhaltig verbessern. Die Anforderungen an das Gesundheitswesen steigen – umso wichtiger ist es, dass wir als Unternehmen gemeinsam mit Politik, Partnern und Gesundheitseinrichtungen zusammenwirken, um echte Verbesserungen für Patient:innen und ihre Versorgung zu erreichen.“
