Der erste MAN-Elektro-Lkw in ganz Niederösterreich transportiert künftig Schalungs- und Gerüstmaterial zwischen den Doka-Standorten Amstetten, St. Georgen/Ybbsfelde und St. Martin. Er fährt ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Damit reduziert das Unternehmen die Treibhausgasemissionen des größten Fahrzeugs im Eigenfuhrpark um 97 Prozent, bei gleichzeitig deutlich geringerer Lärmbelastung für das Fahrpersonal und die Mitarbeitenden.
„Die Dekarbonisierung, also die Reduzierung von Treibhausgasemissionen, ist eines der zentralen Handlungsfelder unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Doka CEO Robert Hauser. „Das betrifft neben verschiedensten Aktivitäten entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette natürlich auch die eigene Produktion und Transportlogistik. Der neue, mit 100 Prozent grünem Strom betriebene Lkw ist ein sichtbares Beispiel dafür.“
Im österreichischen Doka-Fuhrpark ist der neue E-Lkw das einzige Fahrzeug in der Schwerlastklasse mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 12 Tonnen – ein Segment, in dem Elektro-Modelle noch eher selten sind. Doka plant, die gesamte Fahrzeugflotte – vom Lkw über Pkw bis zum Stapler – bis 2035 schrittweise auf E-Antrieb umzustellen.
„Mehr E-Fahrzeuge auf die Straße zu bekommen, ist ein wichtiger Hebel, um unsere Emissionen nachhaltig zu senken“, erklärt Julia Weber, Head of Sustainability Doka: „Die Umstellung unseres größten Einzelfahrzeugs ist dabei mehr als ein symbolischer Schritt – sie senkt den Dieselverbrauch unserer gesamten Produktion um rund drei Prozent.“
Der neue MAN eTruck verfügt über 544 PS bei einer nutzbaren Batteriekapazität von 480kWh (sechs Batterie Packs). Für die Wartung des neuen Fahrzeugs zeichnet die Werkstätte des Raiffeisen-Lagerhaus Amstetten verantwortlich. MAN Managing Director Rudi Kuchta wünscht dem Schalungstechnik-Spezialisten „viel Freude mit dem neuen eTruck auf dem Weg in eine emissionsfreie Zukunft“.
