Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds verzeichnet der Holzwerkstofferzeuger Egger mit Sitz in St. Johann in Tirol eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. Mit 2,15 Mrd. EUR ist der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent gestiegen.
Indes ging das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 8,4 Prozent auf 293,3 Mio. EUR zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch 320,3 Mio. EUR ausgemacht.
Die ersten sechs Monate der Geschäftsperiode 2025/2026 seien von anhaltender Konsumschwäche, schwacher Baukonjunktur in den Kernmärkten sowie globalen Unsicherheiten geprägt gewesen, so Egger in einer Aussendung. Dennoch habe man in diesem Zeitraum Investitionen in Höhe von 248,6 Mio. EUR getätigt – im Vorjahreszeitraum waren es 218,4 Mio. EUR gewesen.
„Für uns bedeutet Stabilität keineswegs Stillstand, vielmehr nutzen wir sie als Grundlage für gezielte Investitionen in Zukunft, Nachhaltigkeit und Innovation“, betont Thomas Leissing, Sprecher der Egger-Gruppenleitung. Für das zweite Geschäftshalbjahr rechnet das Unternehmen mit gedämpften Umsatz- und Ergebniszahlen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 hatte Egger einen Umsatz von 4,126 Mrd. EUR und einen operativen Gewinn von 541,3 Mio. EUR (2023/24: 493,6 Mio. EUR) erwirtschaftet. Der Holzwerkstoffhersteller beschäftigt weltweit mehr als 12.000 Mitarbeitende.
