Borealis stärkt seine Position als Partner für nachhaltige, leistungsstarke Materialien. Über 100 Mio. EUR fließen in die Erweiterung und Modernisierung der Polypropylen (PP)-Compounding-Anlagen in Schwechat bei Wien. Die neue PP-Compounding-Technologie soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in Betrieb gehen.
Bei Polymercompounding werden Kunststoffgranulate wie Polypropylen mit Additiven, Glasfasern und recycelten Materialien gemischt, um Spezialcompounds mit maßgeschneiderten Eigenschaften herzustellen. Diese Materialien sind auf Haltbarkeit, Hitzebeständigkeit oder geringeres Gewicht ausgelegt. Fortschrittliche PP-Compounds finden in einer Vielzahl von Geschäftsbereichen Verwendung, darunter Consumer Products und Haushaltsgeräte, Mobility und Infrastructure.
„In den vergangenen zehn Jahren haben wir fundierte Expertise in zirkulären Lösungen aufgebaut. Mit zusätzlicher Kapazität liefern wir mehr von den Materialien, die unsere Kunden zur Erreichung ihrer Leistungsziele Nachhaltigkeitsambitionen benötigen. Dieses Projekt macht Innovation sichtbar“, sagt Stefan Doboczky, Borealis CEO.
Die Borealis Polyolefine GmbH produziert am Standort Schwechat werden Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) als Rohstoffe für die kunststoffverarbeitende Industrie produziert. Das Werk ist eine der modernsten und bedeutendsten Kunststoffproduktionsstätten Europas mit einer jährlichen Polyolefin-Kapazität von rund 1 Mio. Tonnen.
Insgesamt sind hier rund 550 Mitarbeitende in den Bereichen Produktion, Gesundheit, Sicherheit & Umwelt, Instandhaltung, Einkauf, Finanzen & Controlling, Qualitätskontrolle, Logistik, IT, Personal und Recht beschäftigt. Die Hauptmärkte für Schwechat sind Österreich, Deutschland, Italien und die Schweiz, für die Bereiche Infrastruktur, fortschrittliche Verpackungen und Automobilanwendungen.
