Andritz: Mit Turbogeneratoren in der Offensive

Bis 2028 fließt ein höherer zweistelliger Millionenbetrag in den Ausbau der Standorte in Linz und Weiz.

Andritz: Mit Turbogeneratoren in der Offensive Bild: Andritz AG.pn

Der internationale Technologiekonzern Andritz reagiert auf die weltweit steigende Nachfrage nach Turbogeneratoren. Durch den Ausbau der Standorte in Linz und Weiz entstehen in den kommenden Jahren insgesamt 350 neue qualifizierte Arbeitsplätze. Ab sofort werden in der Steiermark und in Oberösterreich Fachkräfte im Engineering und Projektabwicklung gesucht.

Turbogeneratoren leisten als Brückentechnologie einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Stromerzeugung und Stabilität der Stromnetze. Andritz fertigt diese Maschinen seit über 70 Jahren im steirischen Weiz. Jetzt werden auch die Kapazitäten am Standort in Linz um 3.700 m² erweitert, wo das Unternehmen seit knapp 80 Jahren im Wasserkraftwerksbereich – insbesondere bei Turbinen und im Stahlwasserbau – tätig ist.

In Oberösterreich sollen künftig vor allem die wasserstoffgekühlten Turbogeneratoren montiert und geprüft werden. Dank der direkten Lage an der Donau können die bis zu 300 Tonnen schweren Maschinen besonders effizient und umweltfreundlich ausgeliefert werden. Besonders stark wächst der Markt derzeit in den USA und im Nahen Osten – Europa dürfte bald folgen.

Am Standort Weiz entstehen bis 2027 neue Produktionshallen und Anlagen für die Generatorfertigung. Zukünftig werden hier luftgekühlte Turbogeneratoren sowie zentrale Komponenten für wasserstoffgekühlte Typen – darunter Rotoren und Statorstäbe – gefertigt.

„Wir investieren gezielt in die Zukunft der Energieversorgung und schaffen langfristige Arbeitsplätze in Österreich“, sagt Markus Schneeberger, CTO bei Andritz Hydropower. „Der Ausbau der Standorte stärkt auch unsere Position als Technologieanbieter und festigt unsere Rolle in einem Markt, der für die Stabilität moderner Energiesysteme von zentraler Bedeutung ist.“

Viele Anlagen werden noch mit Gas betrieben, doch die Turbogeneratoren von Andritz sind bereits so ausgelegt, dass sie künftig mit wasserstofftauglichen Turbinen kombiniert werden können und damit den Wandel hin zu CO₂-armen Kraftwerkslösungen aktiv unterstützen. Besonders stark wächst der Markt derzeit in den USA und im Nahen Osten – Europa dürfte bald folgen.

www.andritz.com

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