ÖBB Rail Cargo Group: Joint Venture mit einer US-Hightech-Firma

Intramotev entwickelt autonom fahrende Güterwagen, die auf dem österreichischen Schienennetz getestet werden.

ÖBB Rail Cargo Group: Joint Venture mit einer US-Hightech-Firma Bild: Intramotev

Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat mit dem US-amerikanischen Technologieunternehmen Intramotev ein Joint Venture gegründet. Ziel der vertraglichen Vereinbarung ist, die von der Hightech-Firma aus St. Louis unter dem Namen „TugVolt“ entwickelten hochautomatisierten Güterwagen nach Europa zu bringen – einschließlich der Anpassung an europäische Sicherheitsstandards und der Beantragung der erforderlichen behördlichen Genehmigungen.

Intramotev rüstet bestehende Güterwagen mit elektrischen Achsmotoren, Batterien, Bremssystemen und Sensortechnologie, einschließlich Kameras und LiDAR, aus. Gesteuert wird das System von einer Software, die Sensordaten verarbeitet und die Interaktion zwischen den einzelnen technischen Komponenten koordiniert.

Ausgelegt ist diese Nachrüstungslösung darauf, unabhängige Kurzstreckenbewegungen und Energierückgewinnung innerhalb konventioneller Zugzusammensetzungen zu ermöglichen. Damit soll einerseits die Effizienz gesteigert und andererseits die Flexibilität in der Schienenfrachtlogistik, einschließlich des First- und Last-Mile-Transports, verbessert werden.

Das Joint Venture ist einem öffentlichen Beschaffungsverfahren gefolgt, das von der RCG durchgeführt worden war. Die entsprechende Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen wurde am 30. Dezember 2025 abgeschlossen.

Die ÖBB-Güterverkehrstochter beabsichtigt, die „TugVolt“-Technologie innerhalb ihres Netzes unter den in Österreich geltenden regulatorischen Bedingungen zu testen. Die RCG betreibt täglich mehr als 1.000 Güterzüge in 18 Ländern und befördert jährlich 78,7 Mrd. Nettotonnen.

www.railcargo.com

https://intramotev.com

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