Der Projektlogistik-Spezialist Deugro hat vor kurzem einen Sondertransport für das Ineos Terminal-Erweiterungsprojekt im Hafen Antwerpen abgewickelt. Im Auftrag des Kunden Worley wurden über 7.324 Kubikmeter und mehr als 1.441 Tonnen Ausrüstung vom Oman nach Belgien spediert.
Die Ladung umfasste übergroße und schwere Frachtstücke mit Gewichten von bis zu über 200 Tonnen. Die Einheiten wurden beim Hersteller auf Hydraulik-Anhänger und selbstfahrende Transportfahrzeuge (SPMT) verladen und über 18,5 Kilometer zu einem Zwischenlager im Hafen Sohar transportiert.
Innerhalb von zwei Wochen hatten alle Frachtstücke den Lagerbereich erreicht. Nach Abschluss der Verladung und einer Inspektion absolvierte das Schiff die 10.794 Seemeilen lange, 38-tägige Reise über das Kap der Guten Hoffnung zum Hafen Antwerpen.
Zur Entladung stellte Deugro Antwerp zwei RoRo-Flachdeckpontons bereit. Aufgrund der begrenzten Tragfähigkeit des Kais und des begrenzten Manövrierraums, organisierte Deugro einen Schwimmkran für die Verladung der Fracht von den Pontons auf selbstfahrende Modulfahrzeuge (SPMT) und hydraulische Anhänger.
„Sorgfältige Planung und Vorbereitung, kombiniert mit einer engen und präzisen operativen Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen allen Partnern sowie der nahtlosen Koordination zwischen dem Projektmanagement vor Ort und der Transporttechnik, machten dieses Projekt zu einem Erfolg“, kommentierte Joost Maranus, Projektmanager bei Deugro Antwerpen.
Deugro ist ein Spediteur mit starkem Fokus auf schlüsselfertige Logistiklösungen für Industrieprojekte. Das Angebot umfasst Seefracht- und Binnenschifffahrtsdienste, Straßen- und Schienentransporte sowie Luftfracht zu fast jedem Zielort. Das Familienunternehmen in der dritten Generation wurde 1924 in Frankfurt am Main gegründet und betreibt ein Netz von mehr als 70 firmeneigenen Niederlassungen in über 40 Ländern.
