Stadler Rail erhöht im Marchfeld die Schlagzahl

Das Bahnindustrieunternehmen hat im Bezirk Gänserndorf um knapp 10 Mio. EUR eine Werkshalle zur Servicierung von Zügen gebaut.

Stadler Rail erhöht im Marchfeld die Schlagzahl Bild: Stadler Rail Group / Von links: Peter Spuhler, Verwaltungsratpräsident von Stadler; Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich; Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur; Christian Diewald, CEO Stadler Österreich.

Der Schweizer Hersteller von Schienenfahrzeugen Stadler Rail hat in Obersiebenbrunn im Marchfeld eine neue Werkshalle eröffnet. Der Standort soll eine zentrale Rolle bei der Instandhaltung von Hochgeschwindigkeitszügen sowie für die Auslieferung von sämtlichen Fahrzeugprojekten des Bahnindustrieunternehmens spielen. Zunächst werden 15 Mitarbeitende beschäftigt.

Die neue Halle wurde als Erweiterung der bestehenden Anschlussbahn am Betriebsgelände der Agrana in Leopoldsdorf errichtet. Das Objekt umfasst neben der rund 225 Meter langen und etwa 4.600 m² großen Halle auch Büroräumlichkeiten sowie eine zusätzliche Zelthalle, die als Lager genutzt wird.

„Österreich ist für uns ein wichtiger Markt. Deshalb bauen wir unsere Präsenz hier gezielt aus. Das neue Servicezentrum in Obersiebenbrunn ist hierbei ein wichtiges Puzzleteil“, sagte Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident von Stadler.

Laut Christian Diewald, CEO von Stadler Austria, hat das Unternehmen knapp 10 Mio. EUR in den Ausbau investiert. Realisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Strabag. Die Bauzeit betrug sieben Monate.

Die neue Stadler-Halle steht in Zukunft sämtlichen Betreibern für Servicearbeiten an Stadler-Fahrzeugen zur Verfügung. Die Anlage ermöglicht es, die Vorbereitung für verschiedenste Testfahrten zu optimieren und zu standardisieren. Das ist entscheidend, damit Züge noch schneller in den Betrieb genommen werden können.

„Die Bahnindustrie ist eine Schlüsselbranche für Österreich und Europa. Sie schafft zehntausende Arbeitsplätze und treibt Innovation voran. Solche Projekte sichern Wertschöpfung im Land und stärken Österreich nachhaltig als leistungsfähigen Bahn- und Industriestandort“, betont Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.

In dasselbe Horn stößt auch Niederösterreichs Landeshautfrau Johanna Mikl-Leitner: „Dieses Projekt ist ein starkes Signal für den Standort Niederösterreich. Es zeigt, dass wir mit unserer klaren Wirtschaftsstrategie und gezielten Standortpolitik international tätige Industrieunternehmen anziehen und langfristig binden können.“

www.stadlerrail.com

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