Die Spedition Betz International GmbH mit Sitz in Sonnenbühl im deutschen Bundesland Baden-Württemberg ist zahlungsunfähig. Das Amtsgericht Tübingen hat am 7. April das vorläufige Insolvenzverfahren über das Unternehmen eröffnet.
Als Konzerngesellschaft Teil der Unternehmensgruppe Willi Betz ist die Betz International GmbH auf das internationale Speditionsgeschäft und die konzerninterne Liquiditätsversorgung spezialisiert. Als Grund für die Insolvenz gelten Rahmenbedingungen, die einen profitablen Geschäftsbetrieb nicht mehr möglich machen.
Der Mitteilung zufolge ging der Insolvenzanmeldung eine Phase voraus, in der versucht wurde, das Unternehmen selbstständig zu stabilisieren. Das Marktumfeld sei aber bereits in der Vergangenheit von einer harten Konkurrenz und von niedrigen Margen geprägt gewesen, die von aktuellen Herausforderungen noch weiter verschärft wurden.
„Umfassende interne Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen konnten diese massiven Belastungen nicht mehr auffangen“, erklärt Rainer Bisinger, Geschäftsführer der Willi Betz-Gruppe. Eine Fortführung des Betriebes sei deshalb nicht mehr möglich gewesen.
Die Betz International GmbH setzt 72 Fahrzeuge ein und beschäftigt in Deutschland insgesamt 140 Mitarbeitende an drei Standorten. Das Geschäftsmodell umfasst den Bereich Dedicated Fleet, dem Bereich General Cargo, Spezialverkehre (Silo, Kipper, Schubboden) sowie Fahrzeugvermietung.
