88 Tonnen-Trafo Lieferung für das Umspannwerk Achau

Für die Transportlogistik dürfen die Kurven auf der Strecke nicht zu eng und etwaige Tunnel nicht zu tief sein.

88 Tonnen-Trafo Lieferung für das Umspannwerk Achau Bild: Wiener Netze - Manfred Tucherl / 110 kV Trafoanlieferung für das neue Umspannwerk Achau (v.l.): Geschäftsführer Gerhard Fida, Projektleiterin Karoline Pinner.

10 Meter lang und 88 Tonnen schwer – das sind die Eckdaten eines Transformators, der am 6. März in Achau (NÖ) für das neue Umspannwerk der Wiener Netze angeliefert wurde. Bei Bedarf kann der Standort um weitere drei Transformatoren erweitert werden. 

„Die Logistik für einen Transformator-Transport wird bereits bei der Standortwahl mitgedacht“, erklärt Karoline Pinner, die Projektleiterin der Wiener Netze für das Umspannwerk Achau. Streckenstudien müssten bereits vor der Entscheidung für einen Standort grünes Licht geben, damit die Trafos dann auch gut und sicher an ihrem Bestimmungsort eintreffen.

Die Anfahrtswege sind manchmal weit: Einer der Transformatoren ist aus Slowenien importiert. Der zweite Trafo wurde aus dem Umspannwerk Liesing angeliefert, die Nummer drei kommt im Herbst aus einem Werk in Linz. Die Trafos und die Schaltanlagen – eine Hochspannungs-Schaltanlage (110 kV) und zwei Mittelspannungs-Schaltanlagen (30 kV und 20 kV) – werden noch heuer in Betrieb gehen.

„Wir haben herausragende Werte, wenn es um die Versorgungssicherheit geht. Und genau das wollen wir auch in Zukunft so beibehalten. Deshalb bauen wir aus und investieren in das Umland von Wien, damit die erneuerbaren Energien auch gut genutzt und an das Stromnetz angeschlossen werden können“, betonte Gerhard Fida, Vorsitzender der Wiener Netze-Geschäftsführung bei einem Lokalaugenschein. 

Die Wiener Netze sind Österreichs größter Kombinetzbetreiber – sie bringen Strom, Gas, Fernwärme und Glasfaser-Telekommunikation dorthin, wo sie gebraucht werden. Investitionen von mehr als 440 Mio. EUR jährlich fließen in die Instandhaltung und den Ausbau der Netze. Mehr als 2 Millionen KundInnen in Wien, Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands profitieren davon.

www.wienernetze.at

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