Die TX Logistik AG erhöht die Frequenz auf ihrer Intermodalverbindung zwischen Duisburg und Mailand. Seit Jahresbeginn 2026 werden die beiden Wirtschaftsstandorte je Richtung mit zehn Zügen pro Woche und zwei Abfahrten pro Tag verbunden. Zuvor waren es sechs Umläufe in der Woche.
Auslöser für die Angebotserweiterung ist die anhaltende Nachfrage im Warenaustausch zwischen Deutschland und Italien. Ziel von TX Logistik ist es, Spediteuren und Verladern mit der Bereitstellung zusätzlicher Kapazitäten noch mehr Flexibilität und Planungssicherheit für den Transport ihrer Güter auf der Schiene zu bieten.
Dafür hat das private Eisenbahnverkehrsunternehmen erstmals eine eigene Disposition in Italien eingerichtet, um die kulturelle und sprachliche Kundennähe zu stärken. Das Team mit drei Mitarbeitenden ist am Terminal Quadrante Europa angesiedelt und übernimmt von dort aus die direkte Interaktion mit den Terminals.
Befördert werden auf der Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und der Lombardei Konsumgüter und Waren aller Art. 1.600 Tonnen verteilt auf 34 Ladeeinheiten lassen sich pro Zug in beide Richtungen transportieren – vom Sattelauflieger über 30- und 45-Fuß-Container bis hin zu 20- und 25-Fuß-Tankcontainern.
Für den Umschlag in der zweitgrößten Stadt Italiens wird zukünftig nicht mehr Mailand Segrate, sondern das Terminal Mailand Smistamento (MIST und Messina) angefahren. Mit dem Wechsel stehen TX Logistik erhöhte Rangierkapazitäten und mehr Kapazitäten im Vorbahnhof zur Verfügung. Das ermögliche eine schnellere Abwicklung, betont das zur FS Logistix (FS Italiane Group) gehörenden Unternehmens.
In Duisburg bleibt das „Ziel Terminal“, an dem TX Logistik beteiligt ist, Drehscheibe für die Verbindung mit Italien. Es liegt auf dem Areal des Duisburger Hafens in Hohenbudberg und verfügt über sieben Umschlaggleise mit jeweils 720 Metern Länge, zwei Rangiergleise sowie zwei Portalkräne für den Umschlag zwischen Straße und Schiene.
TX Logistik bietet mit Verbindungen in elf europäischen Ländern ein leistungsfähiges europäisches für intermodale und konventionelle Bahntransporte. Das Unternehmen verfügt über Tochtergesellschaften in der Schweiz, Österreich, Dänemark und Schweden sowie eine lokale Präsenz in Italien. Seit 2017 gehört das EVU mit Hauptsitz in Troisdorf (D) zu 100 Prozent zur FS Logistix, einer Tochtergesellschaft der FS Italiane Group (Ferrovie dello Stato Italiane).
