Wiesbauer bleibt zuversichtlich und investitionsfreudig

In dem anhaltend schwierigen Marktumfeld konnte 2025 ein Gruppenumsatz von 272 Mio. EUR erzielt werden.

Wiesbauer bleibt zuversichtlich und investitionsfreudig Bild: Wiesbauer

Seit der Firmengründung vor 95 Jahren ist Wiesbauer stetig gewachsen und hat sich zu einem der größten fleischverarbeitenden Betriebe Österreichs entwickelt. In den letzten Jahren wurden die Österreichische Wurstspezialitäten GmbH in Wien, Wiesbauer Gourmet in Niederösterreich als Spezialist für Premium-Fleisch, die auf die Produktion von Würsteln spezialisierte Landmetzgerei Senninger in Saalbach-Hinterglemm und das ungarische Tochterunternehmen Wiesbauer Dunahús modernisiert und erweitert.

Wiesbauer blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2025 zurück. In dem anhaltend schwierigen Marktumfeld wurde ein Gruppenumsatz von 272 Mio. EUR erzielt. Ein Großteil davon entfällt weiterhin auf den Wiener Stammbetrieb mit 120 Mio. EUR (2024: 118 Mio. EUR) und 12.500 Tonnen Absatz. Ähnlich war dabei die Entwicklung in Deutschland, der Exportanteil liegt inzwischen bei über 53 Prozent.

Zuwächse von jeweils 1 Mio. EUR erzielten der Salzburger Betrieb Senninger (Umsatz 17 Mio. EUR) und Wiesbauer Dunahús in Ungarn (23 Mio. EUR), während Wiesbauer Gourmet einen deutlichen Umsatzsprung von 81 Mio. EUR auf 112 Mio. EUR verzeichnet hat. Dieser resultiert aus dem Zukauf der Firma Kabinger im niederösterreichischen Payerbach (2024) und des Wiener Traditionsbetriebes Trünkel (2025).

Die beiden Tochterunternehmen wurden erfolgreich in die Wiesbauer Holding integriert und steuern 13 Mio. EUR bzw. 10 Mio. EUR zum Umsatz von Wiesbauer Gourmet bei. Durch die Übernahmen wurden das Portfolio und die Servicequalität des Gastro-Fleischspezialisten in Sitzenberg-Reidling (Niederösterreich) weiter gestärkt.

„Mit der Entwicklung muss man sich angesichts der aktuellen Wirtschaftssituation zufrieden sein. Ich bin sehr stolz, dass wir trotz der vorherrschenden Rahmenbedingungen und der anhaltend hohen Kosten die Unternehmensgruppe positiv weiterentwickeln konnten“, erklärt Thomas Schmiedbauer, Geschäftsführer der Wiesbauer Österreichische Wurstspezialitäten GmbH und Vorstandsvorsitzender der Wiesbauer Holding AG.

Um noch kosteneffizienter wirtschaften zu können, sind bei Wiesbauer Wien umfassende Investitionen in moderne Automatisierungslösungen geplant. Durch den Einsatz von KI und Robotik sollen die Produktions- und Absatzmengen der Wiesbauer-Wurstspezialitäten gesteigert werden – bei gleichbleibender Mitarbeiteranzahl (gesamt 935, davon 500 in Wien). Daneben setzt Wiesbauer u.a. mit dem weiteren Ausbau der PV-Anlage auf eine fortschreitende Verbesserung der Energieeffizienz. Insgesamt wird sich das Investitionsvolumen heuer auf 7 Mio. EUR belaufen.

Für das laufende Jahr erwartet Thomas Wiesbauer keine wesentliche Verbesserung der Rahmenbedingungen. „Auch 2026 wird voraussichtlich ein sehr schwieriges Jahr für unsere Branche.“ Dennoch überwiegt vorsichtiger Optimismus: „Wir schauen – noch – mit positiver Stimmung in die Zukunft und bleiben weiterhin zuversichtlich und innovationsfreudig.“

www.wiesbauer.at

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