Start von „CombiLink“ im Schweizer Binnenverkehr

Neuer Bahnservice im Konzept „Suisse Cargo Logistics“ soll den Kombinierten Verkehr voranbringen.

Start von „CombiLink“ im Schweizer Binnenverkehr Bild: SBB Cargo

Anfang 2026 ist in der Schweiz der „CombiLink“ zwischen Dietikon und Stabio gestartet – viermal täglich, neu auch tagsüber. Damit stärkt die Güterbahn SBB Cargo die wichtige Nord-Süd-Achse quer durch die Alpen und verdoppelt das Angebot auf dieser Verbindung.

Die Verantwortlichen der Güterbahn sind überzeugt: Mit den zunehmenden Staustunden auf der Straße wird die Verlagerung auf die Schiene umso wichtiger. Die Neuausrichtung des Kombinierten Verkehrs ist ein bedeutender Schritt auf diesem Weg.

Mit Fokus auf die Nord-Süd-Achse fährt die Schweizer Güterbahn jetzt die erste Verbindung gemäß dem 2022 vorgestellten Konzept „Suisse Cargo Logistics“. Der „CombiLink“ ist ein Testbetrieb: Bewährt er sich, wird die SBB das Angebot im KV langfristig auch auf der Ost-West-Achse ausbauen.

„Suisse Cargo Logistics“ baut auf den Stärken der Bahn auf und trägt neuen Markt- und Kundenbedürfnissen Rechnung. Dafür will die SBB die Bahninfrastruktur und Flächen nutzen, Schiene und Straße kombinieren und das bestehende Güterverkehrsangebot ergänzen. Bis 2050 kann die Bahn so 60 Prozent mehr Güter transportieren.

Für eine optimale Kombination von Schiene und Straße ist geplant, das Umschlag um fünf Terminals für den Kombinierten Verkehr zwischen Genf und St. Gallen zu ergänzen. Zudem sollen bestehende Güterverkehrsanlagen mit Schienenanbindung in den größeren Schweizer Städten an zentralen Standorten insbesondere für Bau- und Entsorgungslogistik zu fünf bis acht Cityhubs weiterentwickelt werden.

www.sbbcargo.com

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