Mit der vollständig modernisierten Rezon-Produktionslinie in Pöchlarn (NÖ) setzt die Vetropack Gruppe einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Serienfertigung und erhöht die Kapazität zur Produktion thermisch gehärteter Leichtglasflaschen. Die Linie am kalten Ende wurde automatisiert und neu aufgebaut, um effizientere Abläufe und eine höhere Liniengeschwindigkeit sicherzustellen.
Aktuell bereitet Vetropack die Installation der neuen Großanlage vor, die ab 2026 in Betrieb gehen soll und erstmals die thermische Härtung von Leichtglasflaschen im industriellen Umfang ermöglicht. Die zusätzlichen Automatisierungsschritte an der bestehenden Rezon-Produktionslinie steigern die Effizienz und schaffen die Grundlage für die spätere Anbindung an die neue Industrieanlage.
Auch der Verpackungsprozess wurde optimiert und erfolgt dank der Integration der aus St-Prex verlegten Schrumpfanlage ohne manuellen Aufwand. Zusätzlich wird die Qualitätsprüfung digital erweitert: Mithilfe eines Data-Matrix-Codes lassen sich Flaschen künftig direkt auf den Prüfmaschinen kontrollieren.
„Wir rechnen mit einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach den beliebten Leichtglasflaschen, die bisher ausschließlich in Pöchlarn produziert werden. Mittel- bis langfristig ist es denkbar, dass wir die Produktion mit derselben Technologie auf andere Standorte ausweiten“, sagt Guido Stebner, Chief Technology Officer bei Vetropack.
Gegründet wurde das Glaswerk Pöchlarn im Jahr 1979. Sechs Jahre später übernimmt Vetropack das Unternehmen und markiert damit den Beginn seiner geografischen Expansion. Im Zuge dessen wurde die Vetropack Austria GmbH ins Leben gerufen. Das Werk Pöchlarn kann täglich 470 Tonnen Verpackungsglas produzieren.
