Die Berglandmilch eGen mit Sitz in Wels ist das größte milchverarbeitende Unternehmen Österreichs. Zum Markenportfolio gehören bekannte Namen wie Schärdinger, Tirol Milch, Stainzer und Lattella. Die eingetragene Genossenschaft verarbeitet jährlich rund 1,3 Mrd. Kilogramm Milch von über 7.800 bäuerlichen Mitgliedsbetrieben.
Für die Lagerverwaltung setzt das Unternehmen aktuell auf verschiedene WMS-Lösungen. Während das Distributionszentrum in Aschbach-Markt mit einem nicht von SAP stammenden System betrieben wird, ist an den Standorten in Geinberg, Feldkirchen und Wörgl noch SAP WM im Einsatz. Jetzt kommt es zu einer Vereinheitlichung.
„Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Unternehmensprozesse ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung. Im Zuge unserer Digitalisierungsstrategie setzen wir gezielt auf moderne, zukunftssichere Infrastrukturen. Die Entscheidung für SAP EWM war daher ein logischer Schritt, um unsere IT- und Logistiksysteme zu harmonisieren und auf ein neues technologisches Niveau zu heben“, erklärt Manfred Prehsegger, IT-Leiter bei Berglandmilch.
Den Ausgangspunkt für die Vereinheitlichung der WMS-Landschaft mit SAP EWM by Knapp bildete ein Lösungskonzept. Dieses beinhaltet basierend auf einer Prozessanalyse der betroffenen Lager empfohlene Vorgehensweisen, eine Risikobewertung, kritische Erfolgsfaktoren und eine Terminplanung sowie ein Richtbudget für die SAP EWM-Einführung.
Im Fokus des Lösungskonzeptes stand das hochmoderne, vollautomatisierte Logistikzentrum in Aschbach mit rund 20.700 Palettenstellplätzen. Aber auch die Lager in Wörgl, Feldkirchen und Geinberg wurden im Sinne einer Template-Lösung mitbetrachtet. Diese Variante ermöglicht eine effiziente Implementierung von SAP EWM in den vier Distributionszentren mit nahtloser Integration der bestehenden Automatisierungstechnologien von diversen Drittanbietern. Darüber hinaus ist Lösung flexibel konzipiert und damit zukunftssicher.
Die Template-Lösung ist dahingehend ebenso auf die branchen- und kundenspezifischen Anforderungen von Berglandmilch abgestimmt. Im Detail löst SAP EWM by Knapp an den vier Standorten die bestehenden WMS-Lösungen ab und integriert – ohne den Einsatz von Middleware – die vorhandenen Automatisierungstechnologien wie beispielsweise Palletieranlagen, Fördertechnik und fahrerlose Transportsysteme von unterschiedlichen Anbietern.
In Aschbach-Markt, dem Logistikzentrum mit dem höchsten Automatisierungsgrad, steuert zukünftig SAPEWM MFS als neuer WCS-Layer sämtliche Prozesse und Technologien in einer end-to-end SAP Systemlandschaft. KiSoft SCADA komplementiert zudem SAP EWM für einen laufenden Überblick über den technischen Zustand der hochautomatisierten Produktions- und Distributionslinie in Aschbach und visualisiert alle Anlagenkomponenten.
Ergänzend sorgt die neue SAP EWM-Lösung insgesamt für deutlich mehr Transparenz. Künftig kommuniziert das bestehende Produktionsplanungssystem von Berglandmilch über eine eigens entwickelte Schnittstelle mit SAP EWM. Aufbauend auf bewährten Funktionen aus den bisherigen proprietären WMS-Systemen werden zudem ein Produktions- und Kommissioniercockpit sowie eine Tourenübersicht in SAPEWM by Knapp nachgebildet.
Die Go-Lives von SAPEWM by Knapp sind etappenweise an den einzelnen Standorten geplant. Den Anfang macht die Niederlassung in Geinberg im Jahr 2026, gefolgt von Aschbach in 2027. Den Abschluss bilden die Standorte Feldkirchen und Wörgl im Jahr 2028. Alle vier Logistikzentren werden darüber hinaus über den 24/7 SAPEWM Service Desk weiter durch Knapp eigene SAPEWM Expert:innen betreut.
